Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie,
-psychotherapie und -psychosomatik –
Unterstützen und begleiten

Die Rotenburger Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik am AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG ist eine Fachklinik für alle Kinder und Jugendlichen, deren Alltag derzeit durch Sorgen, psychische Belastungen oder Krisen begleitet wird.

In solchen Lebenslagen gerät oft das ganze Familiensystem ins Wanken, Sorgen über die schulische oder berufliche Zukunft nehmen zu, soziale Beziehungen können in die Brüche gehen und das Gefühl von Hilflosigkeit kann immer größeren Raum einnehmen.

Wir helfen weiter

Das Behandlungsangebot richtet sich an Kinder und Jugendliche mit emotionalen und zwischenmenschlichen Problemen, Problemen mit dem eigenen Körper oder den Körperempfindungen, psychischen Erkrankungen oder in Krisen.
Soziale oder familiäre Veränderungen, belastende Ereignisse, traumatische Erlebnisse und körperliche oder psychische Erkrankungen können eine gesunde Entwicklung behindern. Gerne helfen wir Dir und Ihnen in solchen Lebenslagen mit unserem therapeutischen Angebot weiter.

Kennenlernen

Am Anfang steht das Kennenlernen im Mittelpunkt, damit wir anschließend gemeinsam überlegen können, welche Hilfe derzeit die richtige ist. Hierfür nehmen wir uns Zeit und Ruhe, denn nicht immer ist es ganz einfach, mit bislang fremden Personen über schwierige Themen zu sprechen.

Hilfe und Unterstützung

Neben ambulanten Einzel- und Gruppenangeboten besteht die Möglichkeit einer tagesklinischen oder vollstationären Behandlung entsprechend des Alters und des therapeutischen Bedarfs. Wir sind offen für Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 18 Jahren, gelegentlich auch bis zum 21. Lebensjahr. Auch Kurzzeitaufenthalte, bspw. zur Stabilisierung in Krisen, sind möglich. 
Welche Form von Hilfe und Unterstützung du dir wünschst, bzw. Sie als Familie benötigen, entscheiden wir gemeinsam.
Nach einer tagesklinischen oder vollstationären Behandlung bieten wir entweder eine weitere Begleitung in unserer Ambulanz an oder leiten gemeinsam an einen niedergelassenen Kollegen über.

Unser Spektrum umfasst das gesamte Gebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dazu gehören unter anderem:

  • Ängste, Phobien
  • Soziale Schwierigkeiten
  • Fragen zur Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung
  • Emotionale Störungen
  • Aufmerksamkeitsstörungen, ADS, ADHS
  • Tiefgreifende Entwicklungsstörungen / Autismus
  • Belastungsstörungen, Trauma-Folgestörungen
  • Bindungsstörungen
  • Depressivität
  • Einkoten und Einnässen
  • Essstörungen
  • Psychosomatische Störungen
  • Schulvermeidung oder -angst
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Tic-Störungen
  • Zwänge
  • Erkrankungen, die mit Denkstörungen oder Realitätsverkennung einhergehen („Psychose“, Schizophrenie)
Kontakt
AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik

Verdener Str. 200
27356 Rotenburg (Wümme)

(04261) 77 - 64 02

(04261) 77 - 64 05

kjp@diako-online.de

Ihre Ansprechpartner
Dr. med. Malte Mechels

Dr. med. Malte Mechels

Chefarzt

Brigitte Resert

Brigitte Resert

Chefarztsekretariat

Terminvergabe und Routineanfragen
T (04261) 77-64 02


Montag bis Donnerstag:
09.00 bis 12.00 Uhr
14.00 bis 16.00 Uhr
Freitag:
09.00 bis 12.00 Uhr

Für Notfälle stehen wir Ihnen selbstverständlich rund um die Uhr zur Verfügung.
T (04261) 77-64 02
F (04261) 77-64 05
 

Unser Versorgungsauftrag

Die reguläre ambulante Versorgung: Landkreis Rotenburg, Landkreis Verden, Landkreis Osterholz
Je nach Kapazität ist auch eine überregionale ambulante Versorgung möglich.
Die tagesklinische Versorgung: Landkreis Rotenburg, Landkreis Verden, Landkreis Osterholz
Für angrenzende Landkreise ist die Zustimmung der Krankenkassen erforderlich.
Die vollstationäre Psychotherapie und Akutversorgung: ausschließlich Landkreis Rotenburg, Landkreis Verden, Landkreis Osterholz
 

Sie erreichen uns auch per Mail kjp@diako-online.de


Tanja Walter
Angelika Fliesgen
Marlene Miesner

Unser Sozialdienst
Kontakt für Kooperationspartner

Sara Loch
sara.loch@diako-online.de 
T (04261) 77-64 66
 

Kontakt für Kooperationspartner

Christin Frisch,
Leitende Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
christin.frisch@diako-online.de
T (04261) 77-64 02

 

Informationen für Ärzte und Kooperationspartner finden Sie HIER (Leistungsspektrum > Infos für Ärzte)

Erstvorstellung

Folgende Unterlagen werden bei der Erstvorstellung benötigt:

  • Überweisungsschein, bei stationärer Aufnahme der Einweisungsschein
  • Die Krankenversicherungskarte
  • Der ausgefüllter Fragebogen für Erstvorstellungen
     

Die folgenden Berichte – soweit vorhanden – sollen ebenfalls mitgebracht werden:

  • Das gelbe Vorsorgeheft und der Impfpass
  • Ein aktueller Seh- und Hörtest (nicht älter als zwei Jahre) in Kopie
  • Zeugnisse in Kopie
  • Berichte von Kindergarten bzw. Schule in Kopie
  • Berichte der Erziehungsberatungsstelle oder des Jugendamtes in Kopie
  • Berichte von vorbehandelnden Ärzten, Psychotherapeuten, Ergotherapeuten etc. in Kopie

    Stationäre Behandlung

    Die Entscheidung und die Behandlungsziele für eine stationäre Behandlung werden in aller Regel ambulant vorbereitet. Es sei denn, es handelt sich um einen akuten Notfall.

    Die Patientenfamilien werden während der gesamten Behandlung von fallverantwortlichen Therapeuten und Bezugsbetreuern begleitet. Sie kümmern sich um einen regelmäßigen Austausch mit den, auch während der Behandlung, voll verantwortlichen Sorgeberechtigten.

    • In der Tagesklinik werden die Kinder (bis ca. 12 Jahre) werktags zwischen 8.30 und 16.30 Uhr behandelt. Die täglichen Fahrten und die Kosten übernimmt die Krankenkasse. Teilweise besuchen die Kinder zuerst die Heimatschule, bevor sie mittags in unsere Klinik kommen.
    • Vollstationär behandelte Jugendliche (in der Regel ab ca. 12 Jahre) übernachten in unserer Klinik. Die Jugendlichen werden möglichst am Wochenende beurlaubt, damit die Familie Erlerntes ausprobieren kann und die jungen Menschen rasch in ihr familiäres und soziales Umfeld wieder eingegliedert werden können.
    • Dauer der Behandlung: Die Dauer der Behandlung wird im Rahmen der Vorbereitung einer Therapie individuell besprochen. Sie kann wenige Tage betragen (Krisenintervention) oder bei Bedarf auch mehrere Monate umfassen.
    • Kosten der Behandlung: Die Behandlung ist für die Familie kostenfrei, wenn Sie uns die Versicherungskarte und ggf. einen Einweisungsschein Ihres Haus- oder Kinderarztes mitbringen.

    Magersucht (Anorexia Nervosa)

    Die Magersucht ist eine psychische Erkrankung, die zu einer lebensbedrohlichen Unterernährung und anderen gesundheitlichen Folgeerscheinungen führen kann. Sie ist eine psychische Erkrankung mit einer ausgeprägten Einschränkung der Lebensqualität und hohen Sterblichkeitsrate und sollte daher stets ernst genommen, frühzeitig erkannt und professionell behandelt werden.

    Nicht selten fällt es Betroffenen schwer, Unterstützungs- und Hilfsangebote anzunehmen. Aus diesem Grund machen wir aktiv auf unser Behandlungskonzept aufmerksam. Es zeigte sich, dass der Verlauf umso besser ist, je früher eine Behandlung einsetzt und somit einer Chronifizierung vorgebeugt werden kann.

    Haben Sie Fragen oder möchten einen ersten Termin vereinbaren?
    Rufen Sie uns gerne an unter (04261) 77 - 64 02.

    Behandlungskonzept

    Die Behandlung ist bei uns in fünf Phasen unterteilt, die sich hinsichtlich verschiedener Behandlungsaspekten wie Mahlzeiten, körperlicher Aktivität, Gruppentherapie und anderen Behandlungselementen unterscheiden. Wann in die nächste Phase gewechselt wird, wird gemeinsam mit dem Patienten und dem gesamten Behandlungsteam festgelegt.
    Während der gesamten Behandlung finden wöchentliche Einzeltherapien statt, ggf. Fachtherapien wie Kunst- oder Ergotherapie sowie je nach Bedarf auch regelmäßige Familien- oder Bezugspersonengespräche.
    Die Therapie setzt sich aus verhaltenstherapeutischen, tiefenpsychologischen und systemischen Bausteinen zusammen und erfolgt leitlinienorientiert. Auf unserer Station unterstützen und begleiten unsere geschulten Pflege- und Erziehungskräfte die Patienten.

    Was wir gemeinsam erreichen möchten

    Ziel ist es, sich wieder selbstbestimmt und gesund zu ernähren, die Entstehung und Aufrechterhaltung der Essstörung zu beleuchten und zu verstehen, Bedürfnisse wahrnehmen zu lernen und auch mitzuteilen. Die Erarbeitung einer realistischen Körperwahrnehmung sowie funktionaler Bewältigungs- und Konfliktlösestrategien gehören ebenfalls dazu. Insgesamt wünschen wir uns, dass es jeder und jedem Betroffenen nach der Behandlung wieder deutlich besser geht und eine zufriedenstellende Lebensführung möglich ist. Gefühle wie Schuld und Scham oder Begleiterkrankungen wie Angststörungen oder eine Depression werden ebenfalls thematisiert und mitbehandelt.
    Gegen Ende der stationären Behandlung stehen der Transfer in den Alltag und die Vorbereitung auf zu Hause an. Auch nachstationär bieten wir eine ambulante Weiterbegleitung an oder helfen bei der Überleitung in eine ambulante Psychotherapie bei einer niedergelassenen Kollegin oder einem Kollegen.

    Kontakt

    Interessierte können unter (04261) 77 - 64 02 einen Kennenlerntermin in unserer Ambulanz vereinbaren. Gerne sprechen wir ausführlich über das Behandlungskonzept und stellen alle Phasen mit den unterschiedlichen Bestandteilen vor. Sollte eine stationäre Behandlung in Frage kommen, planen wir die Aufnahme möglichst zeitnah. Das Kennenlernen ist unverbindlich und eine weitere Behandlungsplanung erfolgt nur mit ausdrücklichem Wunsch der/des Betroffenen.

    Das Team

    Dr. med. Malte Mechels
    Chefarzt, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

    Brigitte Resert
    Chefarztsekretariat

    Dr. med. Ursula Merkes
    Leitende Oberärztin, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie
    und -psychotherapie

    Christin Frisch
    Leitende Psychologin, Psychologin M.Sc., Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

    Claudia Borinski
    Bereichsleitung Pflege- und Erziehungsdienst, Kindheits- und Sozialwissenschaftlerin M.A., Fachkraft im Kinderschutz (InsoFa)

    Jan Terhorst 
    Oberarzt, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

    Ines Waletzko
    Oberärztin

    Dr. Wolfgang Weindel
    Oberarzt, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
    und -psychotherapie, Integrativer Lerntherapeut (M.A.)

    Dipl.-Psych. Dirk Meyer 
    Leiter der Ambulanz, Psychologischer Psychotherapeut

    Dipl.-Päd. Thomas Maier
    Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Therapeutische Leitung Station 63

    Dipl.-Psych. Sebastian Packheiser
    Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Therapeutische Leitung Station 62

    Andreas Salaske
    Erziehungswissenschaftler M.A., Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Therapeutische Leitung Station 60

    Liza Springub
    Therapeutische Leitung Station 61

    Alexandra Schäfer
    Stationsleitung

    Tim Seifer
    Stationsleitung

    Carmen Soban
    Stationsleitung