Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Neuroradiologie –
Maximaler Einblick für eine zuverlässige Diagnostik

Im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Neuroradiologie des AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUMS ROTENBURG bieten wir mittels moderner Technik alle radiologischen Untersuchungsmethoden für eine schnelle, schonende und verlässliche Diagnostik an.

Die diagnostische Neuroradiologie ist spezialisiert auf das Röntgen von Gehirn, Wirbelsäule und peripheren Nerven. Hier erstellen wir – vor allem mittels Schnittbildverfahren wie die Magnetresonanztomografie (MRT) sowie die Computertomografie (CT) – zuverlässige Diagnosen.

In der Interventionellen Neuroradiologie sind wir spezialisiert auf das gering in den Körper eingreifende (minimal-invasive) Behandeln des Gehirns und der Wirbelsäule.


Radiologische Diagnostik

  • Angiografie
  • Computertomografie (CT)
  • Konventionelle Röntgenuntersuchung
  • Magnetresonanztomografie (MRT)
  • Mammografie
  • Ultraschall (Sonografie)


Interventionelle Therapie

  • Digitale Substraktionsangiografie (DSA)
    • Gefäßerweiterungen (Aneurysma)
      • Intrakraniales Aneurysma
      • Aortenaneurysma
    • Gefäßverengung/-verschluss (Stenose)
    • Gefäßverschließende Maßnahme (Embolisation)
      • Hypervaskularisierte Tumore und Blutungen
      • Myome
  • CT Computertomografie
    • Perkutane Vertebroplastie
    • Punktionen und Drainagen
    • Radiofrequenzablation
    • Schmerztherapie
Kontakt
AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG
Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Neuroradiologie

Elise-Averdieck-Straße 17
27356 Rotenburg (Wümme)

(04261) 77-23 40

(04261) 77-21 42

kopmann@diako-online.de

Ihre Ansprechpartner
Prof. Dr. med. Thomas Vestring

Prof. Dr. med. Thomas Vestring

Chefarzt

Heike Kopmann

Heike Kopmann

Chefarztsekretariat

Radiologische Diagnostik
Vor allen Untersuchungen im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Neuroradiologie finden ausführliche Aufklärungsgespräche statt. Wichtig ist, dass die Patienten etwa angeben, ob sie Diabetiker sind, Schilddrüsenerkrankungen haben oder ob Kontrastmittelallergien vorliegen. Wir wiederum informieren im Vorfeld darüber, ob es vor den Untersuchungen erforderlich ist, zum Beispiel nichts zu essen oder nicht zu rauchen.

Die Untersuchungen sind in der Regel schmerzfrei. Zum Teil erhalten die Patienten eine lokale Betäubung. Das betreuende Personal kann während der Untersuchung nicht im Raum bleiben, überwacht aber alles von einem Nebenraum durch ein Fenster und eine Kamera. Über eine Gegensprechanlage lässt sich jederzeit mit dem ärztlichen Personal oder den Medizinisch-technischen Radiologieassistenten sprechen. Wer Angst vor der Untersuchung oder der „Röhre“ hat, sollte sich nicht scheuen, dieses mitzuteilen. Unser Team hilft Ihnen gerne. Wir sind Ihnen bei einer bequemen Lage behilflich und halten die Messzeiten so gering wie möglich.

Unsere Untersuchungsarten:

Angiografie
Die Angiographie ist eine radiologische Untersuchungsmethode, mit der Blutgefäße dargestellt werden. Dafür wird in die zu untersuchende Arterie ein Röntgenkontrastmittel injiziert. Sehr häufig wird dabei die Leistenarterie punktiert, von der alle Gefäßsysteme des Körpers erreichbar sind. Bei manchen Untersuchungen ist die Punktion der Armarterie in der Ellenbogenbeuge oder die Punktion der Arterie in der Achselhöhle sinnvoll.

Computertomografie (CT)
Der Computertomograph erzeugt mithilfe von Röntgenstrahlen Schnittbilder des Körpers. Häufig ist die Gabe eines Kontrastmittels in die Vene erforderlich.

Konventionelle Röntgenuntersuchung
Bei der konventionellen Röntgenuntersuchung werden ebenfalls mithilfe von Röntgenstrahlen zwei-dimensionale Übersichtsbilder frei zu wählender Körperregionen erstellt, häufig z. B. Lunge und Knochen.
Wir führen aber auch Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes durch. Dabei müssen zur Untersuchung der Speiseröhre bzw. des Magens geschmackskorrigierte Kontrastmittel geschluckt werden. Zur Untersuchung des Dünndarms (sog. Sellink) ist es notwendig, eine kleine Sonde über den Mund bzw. durch die Nase in den Dünndarm vorzuschieben. Bei der Röntgenuntersuchung des Dickdarmes (Colon-Kontrasteinlauf) wird das Kontrastmittel über eine Sonde gegeben, die über den After in den Enddarm eingeführt wird. Bei den meisten Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes wird das Sehvermögen durch ein Medikament, welches die Darmbeweglichkeit einschränkt, kurzfristig vermindert. Ambulante Patienten (Autofahrer) sollten eine mindestens zweistündige Verweildauer einplanen. Für bestimmte konventionelle Röntgenuntersuchungen (Phlebografie, Infusionsurografie) ist die Gabe eines Röntgenkontrastmittels in die Vene erforderlich. Die Phlebografie dient der Darstellung der Venen des Beines bzw. des Armes. Die Infusionsurografie stellt die Nieren sowie das ableitende Harnsystem dar.

Magnetresonanztomografie (MRT)
Die Magnetresonanztomografie (MRT, Kernspintomografie) erzeugt mithilfe eines Magnetfeldes Schnittbilder des Körpers. Träger von Herzschrittmachern oder Neurostimulatoren können nicht untersucht werden, da eine Wechselwirkung zwischen Magnetfeld und Herzschrittmacher bzw. Neurostimulator nicht auszuschließen ist. Patienten mit Granatsplitter-Verletzungen und Herzklappen sollten auf jeden Fall vorher darauf hinweisen. Das gilt auch für Patienten, die eine Gehirn-OP hatten. In speziellen Fällen ist eine MRT-Untersuchung nicht möglich.

Sonografie/Ultraschall
Bei der Sonografie werden durch Ultraschallechos Querschnittbilder des Körpers erzeugt. Hierbei wird ein Gel auf die Haut auf die Körperoberfläche aufgetragen, über das der Kopf des Ultraschallgerätes geführt wird.

Interventionelle radiologische Therapie
Im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Neuroradiologie am Diakonieklinikum Rotenburg führen wir alle gängigen radiologischen Interventionen durch. Qualitätssichernd werden die Erfolgs- und Komplikationsraten aller radiologischen Interventionen der Arbeitsgemeinschaft für Interventionelle Radiologie (AGIR) als Sektion der Deutschen Röntgengesellschaft gemeldet und dort auch veröffentlicht.

Unsere Leistungen im Detail:

  • Ausschaltung intrakranialer Aneurysmata
  • Radiofrequenzablation
  • Ballondilatation von Gefäßverengungen oder Verschlüssen (arteriell und venös)
  • Intravasale Thrombolyse von Verschlüssen (arteriell und venös, z. B. Katheterlyse)
  • Stentimplantationen (arteriell und venös) einschließlich der A. carotis interna
  • Stentgraft-Ausschaltung von thorakalen und Bauchaortenaneurysmata
  • Embolisation als verschließender Eingriff bei hypervaskularisierten Tumoren und Blutungen (z. B. posttraumatisch)
  • Embolisation von Myomen (gutartige Muskelwucherungen) in der Gebärmutter
  • Chemoembolisation zur Behandlung bösartiger Tumoren (z. B: hepatozelluläres Karzinom, gynäkologische Tumoren)
  • Implantation von Vena-cava-Filtern
  • Perkutane arterielle oder venöse Fremdkörperentfernungen
  • Perkutane Sklerosierung der varikösen Vena spermatica
  • Transjugulärer Porto-Systemischer Shunt (TIPSS)
  • Perkutantranshepatische Cholangiografie und Drainage mittels Katheter (PTCD)
  • Perkutane transhepatische Implantation von Stents in die Gallenwege
  • Perkutane Cholezystostomie
  • Probeentnahmen für diagnostische Zwecke (Steuerung durch Sonographie, CT oder MRT)
  • Abszessdrainage (Ultraschall, CT oder MRT-gesteuert)
  • Perkutane Schmerztherapie (z. B. periradikuläre Therapie, Coelicusblockade, Sympathektomie)
  • Perkutane interstitielle Tumortherapie
  • Perkutane Vertebroplastie

Bei Gefäßerweiterungen (Aneurysmen), Gefäßverengungen und -verschlüssen (Stenosen) und zur Gefäßverschließung arbeiten wir mit der Digitalen Substraktionangiographie (DSA).
Die Computertomografie (CT) nutzen wir für die perkutane Vertebroplastie, Punktionen und Drainagen, die Radiofrequenzablation und zur Schmerztherapie.
Weitergehendes zu den Möglichkeiten der DSA und der CT in der interventionellen radiologischen Therapie finden Sie unter Informationen.

Mammadiagnostik
Wir arbeiten in Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten – insbesondere Gynäkologen – im Landkreis Rotenburg und den umliegenden Landkreisen sowie weiteren Fachabteilungen am Diakonieklinikum: Frauenklinik, Klinik für Plastische Chirurgie und dem Institut für Pathologie.
Um eine sichere Diagnose zu gewährleisten, handeln wir nach dem sogenannten „Vier-Augen-Prinzip“. Das heißt, Ihre Aufnahmen werden grundsätzlich von zwei Ärzten gesehen und analysiert. Zudem nehmen wir Teil am Qualitäts-Ring-Radiologie, der eine Qualitätssicherung der Mammografie-Einrichtungen nach den EU-Richtlinien ("European Protocol for the Quality of the Physical and Technical Aspects of Mammography Screening") durchführt.

Warum Früherkennung?

  • Brustkrebs ist der häufigste bösartige Tumor der Frau
  • Etwa jede zehnte Frau erkrankt in ihrem Leben an Brustkrebs
  • Brustkrebs ist die häufigste Todesursache bei Frauen zwischen 40 und 60 Jahren

Ziel der Früherkennung ist es, einen Tumor in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen. Je kleiner ein Tumor ist, desto günstiger sind die Chancen für eine endgültige Heilung und für eine brusterhaltende Operation.

Ärztliche Untersuchung
Die Selbstuntersuchung und die ärztliche Untersuchung mit Abtasten der Brust sowie der Achselhöhlen sind im Rahmen der Vorsorge unverzichtbar. Da jedoch eine Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen Tumoren nicht sicher möglich ist und darüber hinaus viele Tumoren (z. B. im Inneren der Brust) durch Tasten nicht erfasst werden, reicht die Tastuntersuchung der Brust für eine geeignete Früherkennung nicht aus.

Mammografie
Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust. Ziel der Mammografie ist die Früherkennung eines Tumors. Nach internationalen Empfehlungen und Richtlinien ist die Mammografie derzeit die Untersuchungsmethode der ersten Wahl. Nur mit der Mammografie sind kleinste Verkalkungen zu erkennen, die auf eine Brustkrebserkrankung hinweisen können. Der Großteil der Literaturmitteilungen geht davon aus, dass durch regelmäßige Mammografie-Kontrollen die Sterblichkeit der Frauen an Brustkrebs um etwa 20 bis 30 Prozent gesenkt werden kann. Spezielle Vorbereitungen zur Mammografie sind nicht nötig. Sie sollten jedoch unbedingt bei der Terminvergabe darauf achten, dass die Untersuchung in der 1. Zyklushälfte (am besten zwischen dem 6. und 10. Tag) erfolgt.
Die Strahlenbelastung ist mit modernen Geräten so gering, dass der Nutzen der Mammografie eindeutig ihr Risiko überwiegt. Durch die Einführung der digitalen Mammografie konnte die Strahlenbelastung noch weiter minimiert werden.

Wann und wie oft sollte eine Mammografie durchgeführt werden?

  • Erste Mammografie (Basismammografie): zwischen dem 35. und 40. Lebensjahr
  • Eine Mammografie im Jahr: zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr
  • Eine Mammografie in zwei Jahren: ab dem 50. Lebensjahr

Hochrisikopatientinnen sollten in Absprache mit ihrem Arzt ein individuell abgestimmtes Konzept befolgen. Die Frage, ob ein spezielles Risiko vorliegt, beantworten wir gerne.

Was passiert bei der mammografischen Untersuchung?
In der Regel werden von jeder Brust zwei Aufnahmen angefertigt. Hierbei muss die Brust für einen kurzen Moment relativ fest zusammengedrückt werden. Diese Kompression ist manchmal unangenehm. Eine nachteilige Wirkung für die Brust besteht jedoch nicht. Die Kompression ist für eine exakte Beurteilbarkeit zwingend erforderlich, sodass sich auf sie nicht verzichten lässt. Manchmal ist es noch notwendig, Zusatzaufnahmen anzufertigen.

Sonografie
Die Sonografie ist kein Ersatz für die Mammografie, da kleine Verkalkungen, die als erste Zeichen einer Brustkrebserkrankung auftreten können, nicht erkannt werden. In einigen Fällen wird die Mammografie jedoch durch die Sonografie ergänzt, um die diagnostische Aussagekraft noch weiter zu erhöhen. Dies ist vor allen Dingen bei sehr dichtem Brustdrüsengewebe gegeben.

Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT)
Die MRT, die mit Hilfe von Magnetfeldern Schnittbilder der weiblichen Brust erzeugt, kann in Spezialfällen als Ergänzung zur Mammografie bzw. zur Sonograpfie dienen. Sie ist jedoch kein Ersatz für die Mammografie. Auch hier sollte die Untersuchung in der ersten Zyklushälfte durchgeführt werden.

Typischerweise wird die MRT der Brust in folgenden Situationen eingesetzt:

  • Nach brusterhaltender Therapie zur Verlaufskontrolle
  • Bei unklaren mammographischen bzw. sonografischen Befunden
  • Verdacht auf Implantat-Ruptur bei Zustand nach Brustwiederaufbau

Gewebeentnahmen
Zur definitiven Klärung von sogenannten Herdbefunden ist manchmal eine Gewebeentnahme erforderlich. Diese Gewebeentnahme führen wir – abhängig vom Befund – entweder unter mammographischer oder aber unter sonografischer Kontrolle durch. Das Verfahren ist weitgehend schmerzfrei, da wir es unter örtlicher Betäubung durchführen. Das entnommene Material überstellen wir dem Pathologen zur feingeweblichen Untersuchung.

Gefäßerkrankungen zählen neben den bösartigen Tumoren zu den häufigsten Todesursachen. Entsprechend ist die Therapie dieser Volkskrankheit enorm wichtig.
Gleichzeitig gibt es natürlich eine Vielzahl von Therapieansätzen, die sich an den einzelnen Pathologien der Gefäße orientieren. Nicht nur die Art der Gefäßerkrankung, sondern auch die Lokalisation des entsprechenden Blutgefäßes kann völlig andere Herangehensweisen bedingen. So bedarf die gefährliche Enge einer Halsschlagader, die ja das Gehirn versorgt, eventuell ganz andere Maßnahmen als ein Aneurysma der Hauptschlagader (Bauchaortenaneurysma).

Im letzten Jahrzehnt hat neben der erfolgserprobten operativen Therapie ein zweiter Therapiearm im gefäßmedizinischen Behandlungsspektum einen bedeutenden Platz gefunden: Die sogenannte interventionelle Gefäßtherapie, bei der mit Hilfe von Drähten, Ballons, Stents (Kleine Gefässstützen aus Metall) und auch Gefäßfräsen Engstellen und Verschlüsse der Arterien und Venen, aber auch Aneurysmata behandelt werden können.
Die interventionelle Therapie ist minimal invasiv und grundsätzlich sehr unterschiedlich zur offenen operativen Therapie. Nur Institutionen, die beide Therapieformen anbieten können, garantieren eine optimale Versorgung für den Gefäßpatienten. Im Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg arbeitet die Klinik für Gefäßchirurgie und Endovasculäre Chirurgie eng mit der Abteilung Interventionsradiologie zusammen. Sehr viele Operationen erfolgen sogar mit „gemischten“ Teams als Hybrideingriffe, hier werden offene und interventionelle Verfahren kombiniert.
Gerade bei den Spezialisierungen unseres Gefäßzentrums, der Aneurysmachirurgie und bei den chronischen Wunden kommt es regelmäßig zu kombinierten Verfahren, die Experten für jegliche Therapieformen beanspruchen. 

Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin sowie die Deutsche Gesellschaft für Radiologie zertifizieren solche intensiven Kooperationen mit dem Siegel „zertifiziertes Gefäßzentrum“. Seit 2015 sind die Klinik für Gefäßchirurgie und das Institut für Interventionelle Radiologie als Gefäßzentrum zertifiziert und bereits auch rezertifiziert. Wir sind stolz darauf, bereits kurze Zeit  nach Gründung der Gefäßmedizin im Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg ein solches Siegel aufzuweisen, auf Grund der erheblichen Zunahme an Patientenzahlen und des kompletten Angebotes der gefäßtherapeutischen Möglichkeiten ist die Zertifizierung durch die oben genannten Gesellschaften nur konsequent.

Beim Audit der Gesellschaften zur Erlangung des Zertifikats wird neben der Anzahl und der Qualität der gefäßchirurgischen Interventionen und Operationen geprüft, wie die Zusammenarbeit in der Klinik funktioniert und ob es reibungslose Prozesse für die Patienten insbesondere bei Schnittstellen gibt. Wir können hier mit Fug und Recht behaupten, dass die Zusammenarbeit zwischen der gefäßchirurgischen und der interventionsradiologischen Klinik hervorragend funktioniert! Wir sind  ein Team!
Nähere Informationen zu einzelnen Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie auf dieser Seite der Gefäßchirurgie und Radiologie.

Dr. Michael Feldmann
Chefarzt Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie
Clinical Professor Marian University Indianapolis/USA            
Gastprofessor Anhui Medical University Hefei/China            

Prof. Dr. Thomas Vestring
Chefarzt Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Neuroradiologie

Gefäßzentrum

Zertifikat (PDF)

Terminvereinbarungen unter: T (04261) 77-23 42

Für Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Allgemeine Sprechstunde

Täglich 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung

Interventionelle Sprechstunde

Täglich 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung

Notfälle

Rund um die Uhr

Muss ich mir wegen der Strahlenbelastung Sorgen machen?
Diese Frage kann mit einem klaren und entschiedenem NEIN beantwortet werden.
In den Medien wird das vermeintliche Krebsrisiko durch Röntgenstrahlen im diagnostischen Be-reich leider häufig weit überzogen dargestellt. Dies hat unglücklicherweise zu einer starken Verunsicherung der Patienten und teilweise auch mancher Ärzte geführt. Die dadurch ausgelösten Sorgen und Ängste müssen vom Radiologen natürlich ernst genommen werden. Wichtig ist, dass der Radiologe mit dem Patienten ehrlich umgeht und ihm erklärt, dass dem meist großen Nutzen einer Röntgenuntersuchung ein wenn auch sehr niedriges Restrisiko einer unerwünschten Wirkung gegenübersteht. Dem Diakonieklinikum steht die Technik der sog. digitalen Radiografie zur Verfügung, die im Vergleich zur konventionellen Röntgendiagnostik eine Einsparung der Aufnahmedosis ohne Verlust an Bildqualität ermöglicht. Darüber hinaus richten wir uns selbstverständlich nach dem von der WHO entwickelten sog. ALARA-Prinzip: Jede Strahlenexposition ist so niedrig zu halten, wie dies vernünftigerweise erreichbar ist. 

Ist eine Kontrastmittelgabe wirklich notwendig?
Die Kontrastmittelgabe ist häufig notwendig, da zusätzliche Informationen gewonnen werden und sich die Sicherheit der Diagnose erhöht.

Bin ich bei der Magnetresonanztomografie einer Strahlenbelastung ausgesetzt?
Bei der Magentresonanztomografie tritt keine Strahlenbelastung auf, da die Methode nicht mit Röntgenstrahlen, sondern nur mit Magnetfeldern arbeitet.

Welche Vorbereitungen sind für die verschiedenen Untersuchungen notwendig?
Für die meisten Untersuchungen sind keine speziellen Vorbereitungen nötig. Bei einzelnen Untersuchungen sollte vorher nichts gegessen werden. Man sollte also nüchtern zur Untersuchung kommen. In der Regel ist jedoch ein leichtes Frühstück (ein halbes Marmeladenbrötchen, eine Tasse Kaffee oder Tee) erlaubt.
Zu Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes oder des Gefäßsystems (Angiografie) müssen Sie nüchtern erscheinen. Wenn Sie Diabetiker sind, sprechen Sie vorher mit uns.
Vor Untersuchungen des Dickdarms ist eine spezielle Darmreinigung wichtig. Bei der Anmeldung zu der Untersuchung erklären wir Ihnen, was Sie beachten müssen.
Liegt eine Schilddrüsenerkrankung oder eine Kontrastmittelallergie vor, sind Kontrastmittel-unterstützte Untersuchungen nur nach spezieller medikamentöser Vorbereitung möglich. Sollten Sie eine Schilddrüsenüberfunktion oder eine Kontrastmittelallergie haben, informieren Sie uns bitte, wenn Sie sich zu einer Untersuchung anmelden.
 
Informieren Sie uns bitte immer, wenn Sie Diabetiker/in sind oder gerinnungshemmende Medi-kamente einnehmen. Auch wenn bei Ihnen eine eingeschränkte Nierenfunktion vorliegt, sollten Sie dies sagen.

Vor der Durchführung einer Mammografie (Untersuchung der Brustdrüse) sollten Sie bei der Terminvergabe darauf achten, dass die Untersuchung in der 1. Zyklushälfte (am besten zwischen dem 6. und 10. Tag) erfolgt.

Zertifikate aus diesem Fachbereich

Viszeralonkologisches Zentrum

Zertifikat (PDF)

EndoProthetikZentrum

Zertifikat (PDF)

Darmkrebszentrum

Zertifikat (PDF)

Gefäßzentrum

Zertifikat (PDF)

Magenkrebszentrum

Zertifikat (PDF)

Das Team

Prof. Dr. med. Thomas Vestring
Chefarzt, Facharzt für Radiologie, Schwerpunkt Neuroradiologie

Heike Kopmann
Chefarztsekretariat

Dr. med. Marc Engelhardt
Leitender Oberarzt, Facharzt für Radiologie, Schwerpunkt Neuroradiologie

Dr. med. Klaus Baumbach
Oberarzt, Facharzt für Radiologie, Schwerpunkt Neuroradiologie

Mohamed Elsharkawy
Oberarzt, Facharzt für Radiologie, Schwerpunkt Neuroradiologie

Ellen Scharnberg
Oberärztin, Fachärztin für Radiologie

Erika Fortdran
Leitende MTA