27. Februar 2026
Bereits vor rund einem Jahr hat Dr. Andreas Philippi einen Fördermittelbescheid in Höhe von 10 Millionen Euro für diese Maßnahme überreicht. Inzwischen ist die Grundplatte der OP-Erweiterung am Haupthaus des Diakonieklinikums fertiggestellt. Damit gewinnt der erste von drei Bauabschnitten sichtbare Gestalt. Der zweite Abschnitt umfasst den An- und Umbau einer Bestandsimmobilie, die zu einem hochmodernen Eltern-Kind-Zentrum wird. Dazu gehören die pädiatrischen, die neonatologischen, die geburtshilflichen und gynäkologischen Abteilungen des Rotenburger Krankenhauses. Im dritten Bauabschnitt werden im Haupthaus die durch die ersten beiden Maßnahmen umgezogenen Bereiche und Kliniken neu geordnet – für eine bessere Erreichbarkeit in der Wegeleitung und Logistik des Hauses im Sinne der Patientenversorgung.
„Diese Maßnahme hat Auswirkungen auf fast alle Bereiche und Kliniken unseres Krankenhauses, insofern wir damit die Gebäudestruktur grundlegend verändern und zukunftsfähig aufstellen“, erklärt Sebastian von der Haar als Geschäftsführer diese bedeutende Entwicklung am Standort Rotenburg mit dem Diakonieklinikum als Maximalversorger. „Wir in Rotenburg freuen uns über die Bestätigung unserer medizinstrategischen Ausrichtung, die mit dieser Förderung seitens des Landes Niedersachsen ausgedrückt wird. Dafür sind wir dem Land, dem Minister sowie unseren Partnern in Land- und Kreistag sowie unseren Gesellschaftern sehr dankbar. Wir vertrauen auf die entsprechende Nachförderung des Landes im weiteren Verlauf der Maßnahme.“
Die zukünftig neu konzentrierten Strukturen sind eine logische Weiterentwicklung in den Bereichen der OP-Abteilung, der Kinder- und Jugendmedizin, der Neonatologie, der Geburtshilfe sowie der Frauenheilkunde sowie auch der Hals-Nasen-Ohren-Klinik, der Mund-, Kiefer- und Plastischen Chirurgie sowie der Anästhesieambulanz im Rotenburger Diakonieklinikum. „Wir gewährleisten damit hochmoderne medizinische, pflegerische und weitere Unterstützung und Begleitung nicht nur rund um den Start ins Leben“, blickt von der Haar nach vorn.
Alle Anwesenden waren sich darin einig, dass diese Förderung den Patienten zu Gute kommt, u.a. indem die ländliche Versorgung mit Hochleistungsmedizin ausgestattet bleibt. Der Minister verwies leidenschaftlich auf die Bedeutung einer funktionierenden Daseins- und Gesundheitsversorgung als Teil und Bedingung einer lebendigen und starken Demokratie.
Besonders emotional wurde es dann, als der Minister und die weiteren offiziellen externen Gäste den Mitarbeitenden des Klinikums ihren Respekt, ihre Dankbarkeit und ihre guten Wünsche formulierten. „Ja, wir sind ein tolles Team. Denn die Weiterentwicklung des Diakos orientiert sich auch in diesen Maßnahmen strikt an der sogenannten Patientenreise. Das bedeutet für uns, dass wir ein Krankenhaus nicht als ökonomischen und bürokratischen Selbstzweck betreiben, sondern dass wir in allen unseren Prozessen und der Kommunikation den Patienten und seine medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen“, verstärkt von der Haar die Wertschätzung für seine Mannschaft und fährt fort: „Das geht nur als ein großes Team mit viel exzellenter Expertise in vielen Bereichen. Und das macht riesig Freude, hier gemeinsam die Zukunft zu bauen!“
Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH ist das größte konfessionelle Krankenhaus in Niedersachsen und akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Als Maximalversorger mit rund 215.000 Patientenkontakten im Jahr bietet es nahezu das gesamte Spektrum moderner Krankenhausmedizin. Die fortschrittliche Hochleistungsmedizin und die professionelle Pflege mit ihren christlichen Wurzeln zeichnen das Haus aus. Das Diakonieklinikum ist zertifiziertes „Überregionales Traumazentrum“ zur Behandlung von Schwerverletzten, zertifiziertes Endoprothetik- und Gefäßzentrum sowie Epilepsiezentrum und Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Onkologie. Das Brustkrebszentrum sowie das Viszeralonkologische Zentrum mit der Ausrichtung Darmkrebszentrum und Magenkrebszentrum sind von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Die Chest Pain Unit ist von der deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifizierter Bestandteil der Klinik für Kardiologie. Zum Diakonieklinikum gehören ein Reha-Zentrum und verschiedene Dienstleistungsbetriebe. Insgesamt arbeiten hier rund 2.500 Menschen. Das Rotenburger Krankenhaus bildet in unterschiedlichen Berufsbildern aus, z.B. Pflegefachkräfte in der vom Haus mitgetragenen „Berufsbildende Schulen der Diakonie Rotenburg gGmbH“. Eine Vielzahl sozialer Projekte charakterisieren das Diakonieklinikum ebenfalls: Klinikclowns, die Versorgung von Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten und der Sozialfonds.
Seit 2012 hält die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft mit 60 Prozent die Mehrheit der Gesellschafteranteile; der Ev.-luth. Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg e.V. hält 40 Prozent.
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über AGAPLESION
Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheits-einrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken.
Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 20 Krankenhausstandorte mit 6.049 Betten, 41 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit 3.668 Pflegeplätzen, sieben Hospize, 32 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie sowie 14 Pflegeschulen.
AGAPLESION bietet vielseitige Ausbildungsmöglichkeiten in medizinischen, pflegerischen und administrativen Bereichen. Zudem bietet AGAPLESION als praktischer Träger überall Ausbildungen als Pflegefachperson und an einigen Standorten auch das Duale Pflegestudium an.
22.000 Mitarbeiter:innen sorgen für ganzheitliche Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden rund eine Million Patientinnen und Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen 1,9 Milliarden Euro.
Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patientinnen und Patienten, Bewohner:innen sowie Mitarbeiter:innen als Maßstab für ihr Handeln.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.agaplesion.de.
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