18. Mai 2026
Mangelnde Energie, chronische Müdigkeit und das Gefühl der Antriebslosigkeit – diese Erschöpfungszustände zählen zu den häufigsten Begleiterscheinungen einer Krebsbehandlung. Mediziner sprechen bei diesen Symptomen, die während und vor allem nach einer Therapie auftreten können, von Fatigue. Für die Betroffenen bedeutet dies einen starken Leidensdruck. Einschränkungen im Privat- und Berufsleben sind mögliche Folgen. Fatigue ist immer ein subjektives Gefühl und lässt sich durch übliche Erholungsmethoden kaum beheben.
Das Team der onkologischen Fachpflege am Diakonieklinikum stellt mit Melanie Delventhal als Referentin dieses Thema in den Fokus des Vortrags „Fatigue und Bewegung“. Wie wichtig die individuelle Auseinandersetzung mit dieser Begleiterscheinung ist, erläutert Delventhal als onkologische Fachpflegerin und Aromaberaterin leicht verständlich. Beim Info-Café bekommen die Teilnehmer Hilfestellungen und Hinweise an die Hand, wie Symptome gelindert, Leidensdruck gemindert und Lebensqualität gesteigert werden kann. In diesem Zusammenhang spielen die Themen Bewegung und Ernährung eine große Rolle: Studien haben gezeigt, dass körperliches Training einen positiven Effekt auf die Fatigue haben kann – gepaart mit einer gesunden, eiweißreichen Ernährung. Was Betroffene selbst tun können, welche Tipps für den Alltag hilfreich sind und welche Vorteile die Super-Kombi „Bewegung und Ernährung“ hat, erklärt Melanie Delventhal.
Die Veranstaltungsreihe „Info-Café für Krebspatientinnen und -patienten“ richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie alle Interessierten und ist ein Angebot des Diakonieklinikums, um in verständlichen Vorträgen über aktuelle Themen rund um das Leben mit einer Krebserkrankung zu informieren, alltagsnahe Hilfestellungen zu geben und Raum für Fragen der Anwesenden zu bieten.
Das Info-Café kann kostenfrei besucht werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Veranstaltungsort befindet sich auf dem Mutterhausgelände: Esssaal im Mutterhaus, Elise-Averdieck-Straße 17 in Rotenburg. Kostenpflichtige Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Parkplatz auf dem Mutterhausgelände: schranken- und bargeldlos.
Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH ist das größte konfessionelle Krankenhaus in Niedersachsen und akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Als Maximalversorger mit rund 215.000 Patientenkontakten im Jahr bietet es nahezu das gesamte Spektrum moderner Krankenhausmedizin. Die fortschrittliche Hochleistungsmedizin und die professionelle Pflege mit ihren christlichen Wurzeln zeichnen das Haus aus. Das Diakonieklinikum ist zertifiziertes „Überregionales Traumazentrum“ zur Behandlung von Schwerverletzten, zertifiziertes Endoprothetik- und Gefäßzentrum sowie Epilepsiezentrum und Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Onkologie. Das Brustkrebszentrum sowie das Viszeralonkologische Zentrum mit der Ausrichtung Darmkrebszentrum und Magenkrebszentrum sind von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Die Chest Pain Unit ist von der deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifizierter Bestandteil der Klinik für Kardiologie. Zum Diakonieklinikum gehören ein Reha-Zentrum und verschiedene Dienstleistungsbetriebe. Insgesamt arbeiten hier rund 2.500 Menschen. Das Rotenburger Krankenhaus bildet in unterschiedlichen Berufsbildern aus, z.B. Pflegefachkräfte in der vom Haus mitgetragenen „Berufsbildende Schulen der Diakonie Rotenburg gGmbH“. Eine Vielzahl sozialer Projekte charakterisieren das Diakonieklinikum ebenfalls: Klinikclowns, die Versorgung von Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten und der Sozialfonds.
Seit 2012 hält die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft mit 60 Prozent die Mehrheit der Gesellschafteranteile; der Ev.-luth. Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg e.V. hält 40 Prozent.
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über AGAPLESION
Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheits-einrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken.
Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 20 Krankenhausstandorte mit 6.049 Betten, 41 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit 3.668 Pflegeplätzen, sieben Hospize, 32 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie sowie 14 Pflegeschulen.
AGAPLESION bietet vielseitige Ausbildungsmöglichkeiten in medizinischen, pflegerischen und administrativen Bereichen. Zudem bietet AGAPLESION als praktischer Träger überall Ausbildungen als Pflegefachperson und an einigen Standorten auch das Duale Pflegestudium an.
22.000 Mitarbeiter:innen sorgen für ganzheitliche Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden rund eine Million Patientinnen und Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen 1,9 Milliarden Euro.
Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patientinnen und Patienten, Bewohner:innen sowie Mitarbeiter:innen als Maßstab für ihr Handeln.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.agaplesion.de.
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