22. Oktober 2026
Dafür hatte das multiprofessionelle Team der Klinik ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. In Kleingruppen durchliefen die Teilnehmenden verschiedene thematische Stationen und erhielten Einblicke in das breite Behandlungsspektrum der Klinik. Fachvorträge und Impulsreferate befassten sich unter anderem mit therapeutischen Verfahren, Elternarbeit, Deeskalationsstrategien sowie der Bedeutung eines unterstützenden pädagogisch-pflegerisch-therapeutischen Milieus.
Gleichzeitig boten die Fachtage die Gelegenheit, die Klinik und ihren Alltag direkt kennenzulernen. Die Auszubildenden erhielten Einblicke in die wohnlich gestalteten Stationsbereiche, Gemeinschafts- und Therapieräume sowie in die Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie arbeiten Pflege- und Erziehungsdienst, Ärzte, Psychotherapeuten sowie weitere Fachkräfte eng zusammen, um Kinder und Jugendliche bestmöglich zu unterstützen.
„In Gesprächen mit Auszubildenden wird häufig deutlich, dass es nur vage Vorstellungen von kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen gibt und dieses Arbeitsfeld teilweise noch mit Vorurteilen behaftet ist. Deshalb möchten wir die Türen unserer Klinik öffnen und Transparenz schaffen“, erklärt Tim Seifer, der zusammen mit René Hornbostel-Rihm als Bereichsleitungen die Fachtage organisiert hat.
„Es ist eine wertvolle Chance, sich den Fragen und auch dem kritischen Blick angehender Fachkräfte zu stellen. Das hilft uns, unsere Arbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln und ihre Qualität zu sichern“, ergänzt Hornbostel-Rihm.
Die positive Resonanz zog sich durch die beiden Tage. Viele Teilnehmende nutzten die Pausen, um das Klinikgelände zu erkunden, miteinander ins Gespräch zu kommen oder die Angebote rund um Kletterwand, Garten und Buffet zu nutzen.
Die Veranstaltung unterstreicht die Ausrichtung der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und zeigt, wie wichtig der frühzeitige Austausch mit dem Nachwuchs für die Zukunft der psychiatrischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen ist.
Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH ist das größte konfessionelle Krankenhaus in Niedersachsen und akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Als Maximalversorger mit rund 215.000 Patientenkontakten im Jahr bietet es nahezu das gesamte Spektrum moderner Krankenhausmedizin. Die fortschrittliche Hochleistungsmedizin und die professionelle Pflege mit ihren christlichen Wurzeln zeichnen das Haus aus. Das Diakonieklinikum ist zertifiziertes „Überregionales Traumazentrum“ zur Behandlung von Schwerverletzten, zertifiziertes Endoprothetik- und Gefäßzentrum sowie Epilepsiezentrum und Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Onkologie. Das Brustkrebszentrum sowie das Viszeralonkologische Zentrum mit der Ausrichtung Darmkrebszentrum und Magenkrebszentrum sind von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Die Chest Pain Unit ist von der deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifizierter Bestandteil der Klinik für Kardiologie. Zum Diakonieklinikum gehören ein Reha-Zentrum und verschiedene Dienstleistungsbetriebe. Insgesamt arbeiten hier rund 2.500 Menschen. Das Rotenburger Krankenhaus bildet in unterschiedlichen Berufsbildern aus, z.B. Pflegefachkräfte in der vom Haus mitgetragenen „Berufsbildende Schulen der Diakonie Rotenburg gGmbH“. Eine Vielzahl sozialer Projekte charakterisieren das Diakonieklinikum ebenfalls: Klinikclowns, die Versorgung von Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten und der Sozialfonds.
Seit 2012 hält die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft mit 60 Prozent die Mehrheit der Gesellschafteranteile; der Ev.-luth. Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg e.V. hält 40 Prozent.
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Über AGAPLESION
Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken.
Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 20 Krankenhausstandorte mit 6.015 Betten, 43 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit 3.673 Pflegeplätzen, sieben Hospize, 32 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie sowie 14 Pflegeschulen.
AGAPLESION bietet vielseitige Ausbildungsmöglichkeiten in medizinischen, pflegerischen und administrativen Bereichen. Zudem bietet AGAPLESION als praktischer Träger überall Ausbildungen als Pflegefachperson und an einigen Standorten auch das Duale Pflegestudium an.
23.270 Mitarbeiter:innen sorgen für ganzheitliche Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden rund eine Million Patientinnen und Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen 2,1 Milliarden Euro.
Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patientinnen und Patienten, Bewohner:innen sowie Mitarbeiter:innen als Maßstab für ihr Handeln.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.agaplesion.de.
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