Klinik für Kardiologie und Geriatrie –
Beste Versorgung in der Herz- und Altersmedizin

Die Klinik für Kardiologie und Geriatrie am AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG behandelt Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie solche, die im höheren Lebensalter durch Funktionsstörungen in ihrer Selbstständigkeit eingeschränkt sind. Unser Ziel besteht darin, akut bedrohliche Erkrankungen abzuwenden, zu behandeln und die körperliche Funktion unserer Patienten bestmöglich wieder herzustellen. So lässt sich in vielen Fällen ein schlimmerer Krankheitsverlauf beziehungsweise drohende Pflegebedürftigkeit verhindern oder vermindern.

Fachlich und menschlich ideal betreut

Die individuellen Therapieziele legen wir nach einem exakten Diagnoseverfahren gemeinsam mit Ihnen als Patient und dem therapeutischen Team fest. Auf Wunsch beziehen wir auch Hausärzte, Angehörige und soziale Dienste für Ihre Nachsorge mit ein. Ob in der Kardiologie oder Geriatrie – eine entscheidende Rolle in unserer Klinik spielt die menschliche Betreuung und Begleitung während des Behandlungsverlaufs.

Unsere Leistungsschwerpunkte für Sie:

  • Diagnostik und Therapie von Herz- und Kreislauferkrankungen, wie Hochdruck, Herzinfarkt und Herzkranzgefäßerkrankungen, Herzinsuffizienz, Herzklappenerkrankungen, jegliche Formen von Herzrhythmusstörungen, arterielle und venöse Durchblutungsstörungen, einschließlich Thrombose und Lungenembolie
  • Auf der Intensivstation: alle akut lebensbedrohlichen Erkrankungen, wie Herzinfarkt, jegliche Formen des Herz- und Kreislaufversagens, akutes Nierenversagen, beatmungspflichtige Lungenerkrankung, Vergiftungen, Sepsis, endokrinologische Notfälle, Hirnblutungen und schwere Schlaganfälle
Kontakt
AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG
Klinik für Kardiologie und Geriatrie

Elise-Averdieck-Straße 17
27356 Rotenburg (Wümme)

(04261) 77-23 30

(04261) 77-21 47

fromberg@diako-online.de, jennifer.schindowski@diako-online.de

Ihre Ansprechpartner
Priv.-Doz. Dr. med. Korff Krause

Priv.-Doz. Dr. med. Korff Krause (CV)

Chefarzt

Corinne Fromberg

Corinne Fromberg

Chefarztsekretariat

Behandlungsspektrum von operativen Behandlungen bei Herzkrankheiten 

  • Patienten mit koronarer Herzerkrankung (KHK) werden nach Einbestellung oder mit einer 24- Stundenbereitschaft zur Behandlung des akuten Myokardinfarktes als Notfall. Dabei kommen alle gängigen interventionellen perkutanen (kathetergestützte) Techniken zum Einsatz. Unter anderem werden Ballon-Dilatation (PTCA), Stent-Implantation, Messungen von Durchblutungsstörungen im Herzen mittels Druck-Drahttechnik (FFR) sowie intravaskulärer Ultraschall (IVUS) angeboten. 
  • Die Implantation von sogenannten Schirmchen zum Verschluss von offenen Herzvorhofscheidewänden (PFO – Verschluss).
  • Die perkutane Implantation von Schirmchen zum Verschluss des Vorhofohrs bei Patienten mit Vorhofflimmern (LAA- Verschluss), um eine orale Antikoagulation (Blutverdünnung durch Hemmung der Blutgerinnung durch Marcumar oder neue Medikamente) zu vermeiden.
  • Die perkutane Behandlung von Verengungen der Aortenklappe (Aortenklappenstenose) mittels Katheter-Technik ohne Eröffnung des Brustbeines und in der Regel ohne Vollnarkose. Ebenso die Behandlung von Mitralklappen-Undichtigkeit (Insuffizienz) mittels perkutaner Technik.
  • Die operative Implantation und Nachsorge von subkutanen Defibrillatoren, Herzschrittmachern und Resynchronisierungssystemen (CRT) und „Loop-Recordern“ zur Abklärung von Herzrhythmusstörungen 
  • Die Verödungstherapie bei Herzrhythmusstörungen, insbesondere die Verödung mittels Kältetechnik (Kryoablation) oder Hochfrequenzstrom bei Vorhofflimmern

Darüberhinaus werden alle gängigen nicht-operativen Verfahren zur Diagnostik bei Herzkrankheiten angeboten:

  • EKG (Elektrokardiographie) in Ruhe und unter Belastung
  • Spiro-Ergometrie
  • Synkopendiagnostik: u.a. Langzeit-EKG, Kipptischuntersuchungen
  • Ultraschall (Zertifiziertes Zentrum): transthorakale Echokardiographie, transösophageale Echokardiographie, Duplexuntersuchungen der Venen und Arterien, Stressechokardiographie, Sonographie des Abdomens, Kontrastsonographie, sonographisch gesteuerte Punktionen
  • Kardio-MRT (Magnetresonanztomographie) (Untersuchungen in Kooperation mit der Radiologie)
  • Hypertoniediagnostik (Hochdruck), Nierenarteriendoppler
  • Diagnostik und Therapie der schweren Herzinsuffizienz
  • Myokardszintigraphie (in Kooperation mit der Nuklearmedizin)

Geriatrie – Die Altersmedizin

Die Geriatrie ist die Lehre von den Krankheiten des alternden Menschen. Sie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Mit zunehmendem Lebensalter nehmen Grundfertigkeiten wie Mobilität, Selbstständigkeit und kognitive Fähigkeiten als Folge physiologischer Alterungsprozesse ab.

Die geriatrische Medizin, auch Altersheilkunde oder Altersmedizin genannt, befasst sich mit psychischen, funktionellen, sozialen und ökonomischen Belangen der älteren Patienten. Sie legt Gewicht auf die Ressourcen der Betreffenden.

In der Geriatrie werden nicht nur Erkrankungen auf Organebene (z. B. Hirninfarkt oder Hüftgelenksfraktur) behandelt, sondern auch daraus entstandene Fähigkeitsstörungen wie die resultierende Halbseitenlähmung oder Gehstörung. Behandlungsziele in der Geriatrie sind die dauerhafte Wiedergewinnung, Verbesserung oder Erhaltung der Selbstständigkeit bei den alltäglichen Verrichtungen sowie eine möglichst eigenständige Mobilität, damit ein langfristiges Verbleiben in der gewünschten Umgebung ermöglicht wird und die Lebensqualität erhalten bleibt.

 

In der Geriatrie behandeln wir folgende Erkrankungen und Syndrome:

  • Erkrankungen des Zentralnervensystems
  • Frakturen und Zustände nach Gelenktraumen bzw. -operationen
  • Zustand nach Amputationen der unteren Extremitäten
  • Herz-Kreislauf-/ und Lungenerkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen mit Folgekrankheiten/Spätschäden
  • Tumorerkrankungen
  • Schwere degenerative Gelenkerkrankungen
  • Chronisch entzündliche Erkrankungen
  • Osteoporose
  • Verzögerte Genesung, auch Rekonvaleszenz genannt, nach schwerer Erkrankung


Folgende Messverfahren (Assessments) werden in der Geriatrie benutzt:

  • Sozialassessment (biografische Daten, soziale Unterstützung u. a. m.)
  • Erfassung der Wertvorstellungen des Patienten
  • Selbsthilfefähigkeit (Aktivitäten des täglichen Lebens)
  • Ernährung
  • Mobilität, Muskelkraft und Gleichgewicht
  • Geistige Leistungsfähigkeit (Kognition) und Stimmungslage (Emotion)


Bedarfsorientiert werden weitere diagnostische Verfahren eingesetzt:

  • Schmerzanamnese
  • Kontinenz (Harn/Stuhlgang)
  • Sprech- und Sprachstörung
  • Kau- und Schluckstörung
  • Sturzanamnese

In der Geriatrie führt die Behandlung das multiprofessionelle geriatrische Team durch:

  • Ärztlicher Dienst (von einem Geriater geleitet)
  • Pflegerischer Dienst (anteilig Fachweiterbildung Geriatrie)
  • Therapeutische und psychosoziale Dienste:
    • Physiotherapie
    • Physikalische Therapie
    • Ergotherapie
    • Logopädie
    • Neuropsychologie
    • Sozialdienst
  • Ergänzende Dienste:
    • Ernährungsberatung
    • Seelsorge
    • Ärztlicher Konsiliardienst
    • Orthopädietechnik
    • Hilfsmittelversorgung, wenn gewünscht durch ein Sanitätshaus am Ort

Einmal wöchentlich berichtet das geriatrische Team bei der gemeinsamen Therapiekonferenz umfassend über jeden Patienten. Die Therapieziele werden überprüft und für die kommende Woche festgelegt. Weitere ergänzende Therapiemaßnahmen werden besprochen und erkennbar auftretende Probleme oder Hindernisse in das Therapiekonzept eingearbeitet.

Zentrum für Intensivmedizin

Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Das Zentrum für Intensivmedizin ist ein Zusammenschluss des Instituts für Anästhesie und Operative Intensivmedizin sowie der Klinik Kardiologie und Geriatrie. Auf unseren Intensivstationen betreuen wir schwer erkrankte und verletzte Menschen, um ihre lebenswichtigen Vitalfunktionen und Organsysteme zu erhalten sowie Schmerzen zu reduzieren. Die Behandlung erfolgt in enger Abstimmung mit anderen Fachdisziplinen.

Menschliche Zuwendung
Ganz bewusst spielt auch die menschliche Betreuung und Begleitung eine entscheidende Rolle. Rund um die Uhr arbeitet ein Team aus Ärzten, Pflegekräften, Physiotherapeuten, Seelsorgern und Stationshilfen mit unseren und für unsere Patienten. Für das Wohlbefinden unserer Patienten ist die menschliche Zuwendung unverzichtbar. Auch Angehörige beziehen wir mit ein.
Weitere Informationen erhalten Sie unter dem Menüpunkt Intensivmedizin.

 

Weitere Informationen

Kardiologie

Terminvereinbarung unter: T (04261) 77-23 31 oder -23 30

Für Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Montag bis Donnerstag: 08.00 bis 16.00 Uhr
Freitag: 08.00 bis 13.00 Uhr

Aufklärung für:

  • Herzkatheter
  • Verschluss von offener Herzvorhof-Scheidewand (PFO)
  • Verschluss des Herz- Vorhofohrs (LAA) bei Vorhofflimmern
  • die Behandlung von perkutanen Herzklappen-Implantation und und andere Behandlungen von Herzklappenerkrankungen
  • die Verödungstherapie bei Herzrhythmusstörungen (Kryo- oder Hochfrequenz-Ablationen), insbesondere Behandlung von Vorhofflimmern

Sprechstunde für Wahlleistungsversicherte Patienten

Geriatrie

T (04261) 77-23 24

Komfortstation

Zertifikate aus diesem Fachbereich

Zusatzqualifikation für die Behandlung von Herzinsuffizienz
Zertifikat (PDF)

Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie
Zertifikat (PDF)

Zusatzqualifikation Spezielle Rhythmologie
Zertifikat (PDF)

 

Zertifikat: Stammzelltherapie bei koronarer Herzerkrankung
Zertifikat (PDF)

Zertifikat: Vorhofohr-Okklusion
Zertifikat (PDF)

Zertifikat: Sonden-Laserextraktion
Zertifikat (PDF)

Zertifkat: Kryoballon
Zertifikat (PDF)


Zertifikat: Perkutane Mitralklappenrekonstruktion
Zertifikat (PDF)

Zertifkat: THV Training
Zertifikat (PDF)


Zertifkat: Evolut Tavi Platform
Zertifikat (PDF)

Das Team

Priv.-Doz. Dr. med. Korff Krause
Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Rettungsmedizin
Zusatzqualifikation: Interventionelle Kardiologie, Spezielle Rhythmologie (Device-Therapie), Herzinsuffizienz

Corinne Fromberg
Chefarztsekretariat

Dr. med. Norbert Kaag
Leitender Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie 

Siymnd Mousa
Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

Dr. med. Peter Rausch
Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

Thomas Richardt
Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin, Weiterbildung Intensivmedizin

Maren Witt
Oberärztin, Leitung der Schrittmacherambulanz, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, DEGUM I, Rettungsmedizin, ABS-Experte

Hans Hackbarth
Abteilungsleiter Geriatrie, Facharzt für Allgemeinmedizin und Anästhesiologie, Weiterbildung Klinische Geriatrie und Notfallmedizin

Dr. med. Martina Penshorn
Oberärztin Geriatrie, Fachärztin für Innere Medizin, Weiterbildung Klinische Geriatrie