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Therapie


Stehen die Ergebnisse dieser Untersuchungen fest, besprechen die Ärzte aus allen am Darmkrebszentrum beteiligten Fachabteilungen gemeinsam alle Untersuchungsergebnisse, um interdisziplinär und zusammen den optimalen und individuellen Therapieplan für jeden einzelnen Patienten aufzustellen. Anschließend wird der erarbeitete Therapieplan dem Patienten in ruhiger Atmosphäre erläutert und das konkrete weitere Vorgehen besprochen.

Therapiemöglichkeit: Operation
Mit Einsatz von modernsten Operationstechniken und -instrumenten erfolgt in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie die Entfernung des bösartigen Tumors unter Wegnahme der jeweiligen Lymphknotenstraßen. Dies geschieht in einer Mehrzahl der Fälle laparoskopisch, sprich durch die sogenannte „Schlüssellochmethode“. Ebenso erfolgt eine nochmalige Untersuchung der Leber, um etwaige Metastasen (Tumorabsiedlungen) zu erkennen. Der tumortragende Darmabschnitt wird mit den entfernten Lymphknoten zur Untersuchung in die Pathologie geschickt, so dass nach Abschluss der pathologischen Untersuchung ein endgültiges Ergebnis über das Tumorstadium feststeht und eine sichere Aussage über eine eventuell notwendige weitere Therapie getroffen werden kann. 

Meist gelingt es, den Darm in seiner Kontinuität wieder herzustellen. Nur in den seltensten Fällen ist die Anlage eines künstlichen Darmausganges (Stoma) notwendig.

Therapiemöglichkeiten: Strahlentherapie
Im Rahmen der Erkrankung des Enddarmes ist zur Tumorverkleinerung je nach Ausdehnung des Tumors eine Strahlentherapie notwendig. In der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie erfolgt diese mit modernen Bestrahlungsgeräten unter Berücksichtigung von nationalen und internationalen Empfehlungen. Es wird für jeden Patienten ein individueller Behandlungsplan erstellt, um eine gezielte hochdosierte Bestrahlung bei maximaler Schonung des gesunden Gewebes bzw. lebenswichtiger Organe zu gewährleisten. Im Schnitt findet die Bestrahlung über einen Zeitraum von fünf Wochen statt, wobei pro Tag eine Bestrahlung stattfindet, die lediglich nur wenige Minuten dauert. Die Strahlentherapie wird ambulant an den Werktagen durchgeführt und ist nicht schmerzhaft. Der genaue Umfang der Bestrahlung hängt aber immer von der Art und Schwere der Erkrankung sowie von individuellen Faktoren ab.

Kontakt

AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH
Darmkrebszentrum

Sekretariat Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie
Marlies Vahjen

Elise-Averdieck-Straße 17
27356 Rotenburg (Wümme)
T (04261) 77-26 91
F (04261) 77-21 40
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IHR ANSPRECHPARTNER

Priv.-Doz. Dr. med. Oleg Heizmann

Priv.-Doz. Dr. med. Oleg Heizmann

Sprecher des Viszeralonkologischen Zentrums

Chefarzt

Sprechstunde

Terminvereinbarung unter T (04261) 77-23 11

Bitte bringen Sie zur Erstvorstellung eine Überweisung Ihres Hausarztes und ggf. vorhandene Untersuchungsergebnisse mit.