• Unsere Werte verbinden

Stationäre Aufenthalte

Bei einer notwendigen Operation ist ein stationärer Aufenthalt unumgänglich. Vor dem operativen Eingriff sind in Absprache mit dem Hausarzt Metformin®- (orales Antidiabetikum) und ggf. blutgerinnungshemmende Medikamente (z.B. Marcumar®, Plavix®) abzusetzen. Weitere Medikamente, die Sie gerade einnehmen, bringen Sie bitte zur Aufnahme mit. Vorhandene medizinische Befunde, so sie uns nicht bereits vorgelegt wurden, sowie bei Vorhandensein eine Patienten- oder Betreuungsverfügung sind ebenfalls hilfreich. Lediglich in Ausnahmefällen und nach besonderer Absprache ist ein nüchternes Erscheinen am Aufnahmetag notwendig.

Am Aufnahmetag führen wir ausführliche Vorgespräche und weitere Voruntersuchungen durch. Der Patient wird vom Stationsarzt, dem Narkosearzt sowie von Pflegekräften über die weiteren Behandlungsschritte informiert. Nach der Operation finden tägliche Visiten und Verbandskontrollen statt. Wir möchten nach der Operation eine möglichst frühzeitige Mobilisation erreichen. Diese wird immer individuell erarbeitet.  Zur Unterstützung der schmerzfreien Mobilisation werden modernste Formen der Schmerztherapie eingesetzt.

Wie lange der stationäre Aufenthalt im Einzelfall dauert, ist von vielen Faktoren abhängig. In den meisten Fällen handelt es sich um einen Aufenthalt von 10 bis 14 Tagen.

Neben der medizinisch-pflegerischen Versorgung können Patienten weitere fachliche Unterstützung bekommen:

Sozialdienst
Der Sozialdienst ergänzt die ärztliche Behandlung und pflegerische Versorgung um die psychosoziale Beratung während des Krankenhausaufenthaltes.

Die Patienten des Darmkrebszentrums erhalten Beratung und Unterstützung 

  • zu sozialrechtlichen Fragen und Problemen
  • zu Antragsverfahren (z. B. Anschlussheilbehandlung, Schwerbehindertenausweis, Krebshärtefonds, Pflegegeld)
  • bei nachstationärer Versorgung (ambulant und stationär)

Außerdem kooperiert der Sozialdienst mit Fachdiensten, Selbsthilfegruppen, Verbänden, etc.

Seelsorge
Das Seelsorgeteam steht jederzeit zur Verfügung. Im Notfall auch 24 Stunden am Tag. 

Physiotherapie
Die Physiotherapie für Darmkrebspatienten wird von speziell geschulten Therapeuten sicher gestellt. Sie bieten je nach individuellen Bedürfnissen und Wünschen unterschiedliche Leistungen.

Psychoonkologische Gespräche
Eine ausgebildete Psychoonkologin steht für Gespräche zur Verfügung.

Pflegeexpertinnen für Darmkrebserkrankungen
Speziell geschulte Pflegekräfte beantworten gerne alle Fragen zum Darmkrebs. 

Stomatherapie
Sollte die zeitweise oder dauerhafte Anlage eines künstlichen Darmausganges (Stoma) notwendig sein, so stehen speziell geschulte Stomatherapeuten zur Verfügung. Diese erklären die selbstständige Anleitung zur Versorgung unter stationären Bedingungen und stellen eine spätere ambulante Versorgung sicher. 

Genetische Beratung
Bei möglichem Zusammenhang mit einer vererbten Darmkrebserkrankung bieten wir eine genetische Beratung an.

Das Pflege- und Ärzteteam ist ebenfalls immer ansprechbar.

Kontakt

AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH
Darmkrebszentrum

Sekretariat Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie
Marlies Vahjen

Elise-Averdieck-Straße 17
27356 Rotenburg (Wümme)
T (04261) 77-26 91
F (04261) 77-21 40
vahjenthis is not part of the email@ NOSPAMdiako-online.de

 

IHR ANSPRECHPARTNER

Priv.-Doz. Dr. med. Oleg Heizmann

Priv.-Doz. Dr. med. Oleg Heizmann

Sprecher des Viszeralonkologischen Zentrums

Chefarzt

Sprechstunde

Terminvereinbarung unter T (04261) 77-23 11

Bitte bringen Sie zur Erstvorstellung eine Überweisung Ihres Hausarztes und ggf. vorhandene Untersuchungsergebnisse mit.