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Diabetes-Sommerschulung am Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg - zehn Jugendliche trainieren eine Woche den Umgang mit Diabetes mellitus Typ 1

Rotenburg (Wümme), 26. August 2019 - Die Klinik für Kinder und Jugendliche am Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg hat in diesem Jahr gemeinsam mit der Abteilung für Diabetologie und dem Sozialpädiatrischen Zentrum eine Diabetesschulung für zehn Jugendliche durchgeführt. Dank einer Spende des TÜV Nord in Höhe von EUR 500,00 konnten die Jugendlichen auch einen ganz besonderen Tag im Serengeti-Tierpark Hodenhagen verbringen.

Diabetes mellitus Typ 1 ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Rund 32.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind in Deutschland derzeit betroffen. In der Diabetes-Sommerschulung werden die Jugendlichen im Umgang mit ihrer Erkrankung intensiv geschult. Dabei lernen sie theoretische Inhalte über die Erkrankung kennen und üben, wie diese in den Alltag integriert werden können. Dabei kommt der Spaß nicht zu kurz. Als besonderes Highlight stand für die Teilnehmer der Besuch des Serengeti-Tierparks auf dem Programm. Beim Besuch eines Kletterparks und auf gemeinsamen Radtouren konnten sich die Jugendlichen bei sportlichen Aktivitäten ausprobieren.

Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 sind nur von wenigen Einschränkungen im Alltag betroffen, wenn sie in der Lage sind, selbstständig ihre Therapie im Blick zu behalten. Die Betroffenen dürfen - im Gegensatz zu Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 - fast alles essen und müssen keine spezielle "Diät" halten. „Mit Diabetes ist theoretisch alles möglich, aber es gilt auch vieles zu bedenken. Die Kinder und Jugendlichen müssen vor jeder sportlichen Aktivität und währenddessen ihren Blutzucker immer gut im Blick haben und gegebenenfalls anpassen“ sagt Anna Rauch, Fachärztin für Pädiatrie und Diabetologie DDG am Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg. „Vor jeder Mahlzeit muss der Blutzucker bestimmt und anhand dessen die individuell passende Insulindosis für die nächste Mahlzeit berechnet werden. Hierzu müssen die Jugendlichen stets den Kohlenhydratanteil des Essens mit einbeziehen. Dieser kann je nach Eisdiele und Kugelgröße sehr unterschiedlich sein“ so Anna Rauch. In der Diabetesschulung werden die Kinder und Jugendlichen im Umgang mit der Erkrankung von technischen Möglichkeiten wie Insulinpumpen und kontinuierliche Blutzuckermessungen mittels Sensoren im Unterhautfettgewebe unterstützt.

Beim Diabetes Typ 1 handelt es sich um eine bisher nicht heilbare Autoimmunerkrankung. Dabei zerstört das Immunsystem aus bisher nicht vollständig geklärten Gründen die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Dadurch wird das lebenswichtige Hormon Insulin nicht mehr von der Bauchspeicheldrüse produziert und der Blutzucker nicht mehr in die Zelle transportiert. Der Insulinmangel muss lebenslang durch mehrfach tägliches Insulinspritzen oder eine Insulinpumpentherapie kompensiert werden.

Bildmaterial steht hier zum Download bereit

Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH ist das größte konfessionelle Krankenhaus in Niedersachsen und akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Als Maximalversorger mit rund 185.000 Patientenkontakten im Jahr bietet es nahezu das gesamte Spektrum moderner Krankenhausmedizin. Die fortschrittliche Hochleistungsmedizin und die professionelle Pflege mit ihren christlichen Wurzeln zeichnen das Haus aus. Das Diakonieklinikum ist zertifiziertes „Überregionales Traumazentrum“ zur Behandlung von Schwerverletzten, zertifiziertes Endoprothetik- und Gefäßzentrum sowie Epilepsiezentrum und Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Onkologie. Das Brustkrebszentrum sowie das Viszeralonkologische Zentrum und Darmkrebszentrum sind von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Zum Diakonieklinikum gehören außerdem Senioreneinrichtungen, Ausbildungsstätten, ein Reha-Zentrum und verschiedene Dienstleistungsbetriebe. Insgesamt arbeiten hier rund 2.500 Menschen.

Seit 2012 hält die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft mit 60 Prozent die Mehrheit der Gesellschafteranteile; der Ev.-luth. Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg e.V. hält 40 Prozent.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.agaplesion.de

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken.

Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 23 Krankenhausstandorte mit über 6.300 Betten, 38 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit über 3.000 Pflegeplätzen und zusätzlich 885 Betreuten Wohnungen, vier Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren, 16 Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 15 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden über eine Million Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen über 1,2 Milliarden Euro.

Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patienten, Bewohner und Mitarbeitenden als Maßstab für ihr Handeln.

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