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Interdisziplinäres Forum Geistige Behinderung Rotenburg: Rotenburger Werke und Diakonieklinikum diskutieren „Freiheit und Fürsorge“

Rotenburg, 2. April 2019 – Bereits zum zweiten Mal haben die Rotenburger Werke der Inneren Mission und das Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg zum Fachtag des Interdisziplinären Forums Geistige Behinderung Rotenburg eingeladen. In diesem Jahr widmeten sich die Referenten und 75 Gäste im Buhrfeindsaal dem Themenschwerpunkt „Versorgung im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Fürsorge“.

Das Interdisziplinäre Forum Geistige Behinderung Rotenburg besteht seit 2017 und ist ein Gremium bestehend aus Psychologischem Dienst der Rotenburger Werke, der Neurologischen Klinik und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Agaplesion Diakonieklinikums Rotenburg. Ziel des Forums ist es, die Sicht auf Verhalten und Gesundheit von Menschen mit geistiger Behinderung fördernd zu verändern. Sinn und Zweck des diesjährigen Symposiums war insbesondere, die an der Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung beteiligten Personen in einen konstruktiven Austausch zu bringen und sie zum Perspektivwechsel anzuregen.
 
Dazu war Sophia Kück, Leiterin des Autismus-Therapiezentrums Buntentor in Bremen, eingeladen. Sie berichtete unter dem Titel „Freiheit und Struktur“ über Menschen mit frühkindlichem Autismus und der besonderen Form des Asperger-Autismus. Anhand konkreter Beispiele stellte sie dar, wie räumlich und zeitlich strukturierende Maßnahmen diese Menschen befähigen, in der Welt besser zurechtzukommen. Ruth Coester, Referentin für Sozialrecht, Rechtsanwältin und Justiziarin des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe e.V. in Berlin, referierte über rechtliche Rahmenbedingungen und Neuerungen im Bereich des Betreuungsrechts.
 
Am Nachmittag versetzten sich die Teilnehmenden in Workshops mit Hilfe fiktiver Fallbeispiele in eine jeweilige Rolle: So wurden Perspektiven von Betroffenen, Rechtsbetreuern, Heilerziehungspflegern, Erziehern oder Ärzten beleuchtet und belebt. In ungewohnter Rolle außerhalb der eigenen Profession wurden den Teilnehmenden so Wünsche und Nöte anderer Berufsgruppen deutlich. Anschließend wurden unterschiedlichste Perspektiven unter der Moderation des Theologischen Direktors des Diakonieklinikums, Pastor Matthias Richter, miteinander konfrontiert und lebhaft diskutiert.
 
Nur im Miteinander können konstruktive Lösungen auch für schwierige Problemkonstellationen gefunden werden, lautete das Fazit dieser Fachtagung. Motiviert, diese Erkenntnisse in der täglichen Arbeit umzusetzen, verließen die Teilnehmenden die Fachtagung. Die Rotenburger Werke und das Diakonieklinikum kündigten als gemeinsame Veranstalter des „Interdisziplinären Forums Geistige Behinderung Rotenburg“ an, im Frühjahr 2020 zu einem erneuten Symposium einzuladen.

Bildmaterial steht hier zum Download bereit.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.diako-online.de

Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH ist das größte konfessionelle Krankenhaus in Niedersachsen und akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Als Maximalversorger mit rund 185.000 Patientenkontakten im Jahr bietet es nahezu das gesamte Spektrum moderner Krankenhausmedizin. Die fortschrittliche Hochleistungsmedizin und die professionelle Pflege mit ihren christlichen Wurzeln zeichnen das Haus aus. Das Diakonieklinikum ist zertifiziertes „Überregionales Traumazentrum“ zur Behandlung von Schwerverletzten, zertifiziertes Endoprothetik- und Gefäßzentrum sowie Epilepsiezentrum und Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Onkologie. Das Brustkrebszentrum sowie das Viszeralonkologische Zentrum und Darmkrebszentrum sind von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Zum Diakonieklinikum gehören außerdem Senioreneinrichtungen, Ausbildungsstätten, ein Reha-Zentrum und verschiedene Dienstleistungsbetriebe. Insgesamt arbeiten hier rund 2.500 Menschen.

Seit 2012 hält die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft mit 60 Prozent die Mehrheit der Gesellschafteranteile; der Ev.-luth. Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg e.V. hält 40 Prozent.

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken.

Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 23 Krankenhausstandorte mit über 6.300 Betten, 35 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit über 3.000 Pflegeplätzen und zusätzlich 800 Betreuten Wohnungen, vier Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren, 15 Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 19 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden über eine Million Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen über 1,2 Milliarden Euro.

Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patienten, Bewohner und Mitarbeitenden als Maßstab für ihr Handeln.

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