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Was bedeutet eigentlich...? Kleines Strahlentherapie-Lexikon


Aufklärungsgespräch
Vor jeder Bestrahlung findet zwischen dem Strahlentherapeuten und dem Patienten ein Gespräch darüber statt, welchen Nutzen und auch eventuell Risiken eine Bestrahlung der Erkrankung haben kann. Hierzu ist es wichtig, dass alle Unterlagen auch zu anderen Erkrankungen dem Arzt aus unserer Abteilung vorliegen.

Bestrahlungsmasken
Für Bestrahlungen z. B. im Kopf und Halsbereich ist es meistens notwendig, dass Bestrahlungsmasken individuell erstellt werden, weil strahlenempfindliche Organe wie das Auge oder das Rückenmark dicht neben dem Bestrahlungsziel liegen. Die Maske dient der identischen Lagerung des Patienten an jedem Bestrahlungstag.

Bestrahlungsplanung
Anhand von Schnittbildern aus der Computertomografie, Kernspin oder auch Ultraschall wird das Volumen festgelegt, das bestrahlt werden soll. Die Bestrahlung wird mit speziellen Computerprogrammen berechnet. Für jeden Patienten wird ein individueller Plan erstellt, der im Team vor der Bestrahlung diskutiert wird, um die beste Technik festzulegen. So genannte Dosis-Volumen Histogramme (DVH) zeigen die Dosisverteilung im Zielvolumen sowie in den umliegenden Risikoorganen.

Planungs-CT
Zur Bestrahlungsplanung wird eine Computertomografie durchgeführt. Dabei wird der Patient so gelagert, wie es für die Bestrahlung im weiteren Verlauf notwendig ist, und es werden einige Markierungen auf der Haut aufgebracht.

Simulation
Die Simulation wird in Form einer virtuellen Simulation unmittelbar vor der ersten Bestrahlung durchgeführt, also ohne zusätzlichen Termin. Der Patient wird in der entsprechenden Position direkt  auf dem Bestrahlungstisch gelagert. Ein Team aus Arzt, Medizinphysiker und MTRA (Medizinisch-technisch-radiologische Assistentin) werden dann die, individuell errechneten, Bestrahlungsparameter übertragen. Es werden Kontrollaufnahmen durchgeführt, die direkt mit dem Bestrahlungsplan verglichen werden können. Nach dieser exakten Positionierung wird dann direkt die erste Bestrahlung durchgeführt.

Strahlentherapie
Unter einer Strahlentherapie versteht man die Behandlung mit ionisierenden Strahlen (z.B. mit Röntgenstrahlen, Elektronenstrahlen oder radioaktiven Stoffen) bei verschiedenen Leiden, vor allem bei Tumorerkrankungen. Die Strahlentherapie ist eine der drei zur Verfügung stehenden Methoden, Tumoren zu behandeln. Sie kann alleine oder in Verbindung mit einer Operation oder Chemotherapie durchgeführt werden.

Strahlenbehandlung
Die Strahlentherapie kann auch als alleinige Behandlung zur Heilung eines Tumorleidens eingesetzt werden. In anderen Fällen erfolgt sie als Ergänzung zu einer Operation. Auch Tumorabsiedlungen können durch Bestrahlungen gut und nachhaltig beeinflusst werden.  Oder sie dient der Schmerzlinderung, oft in Verbindung mit einer Chemotherapie.

„Strahlenteam“
Ein Team aus speziell für die Bestrahlung geschultem Personal. Das Team setzt sich aus Ärzten (Strahlentherapeuten), Medizinphysikern und Medizinisch-Technischen Assistentinnen (MTA) und Arzthelferinnen zusammen.

Kontakt

AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH
Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie

Chefarztsekretariat
Vanessa Degen

Elise-Averdieck-Straße 17
27356 Rotenburg (Wümme)
T (04261) 77-30 64
F (04261) 77-21 48
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Dr. med. Hilko Strehl

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