• Unsere Werte verbinden

Intensivstation für Neugeborene

Perinatalzentrum Level II

Auf unserer Intensivstation, Station 17, werden kranke Früh- und Neugeborene betreut und behandelt. Die Station – insgesamt 13 Betten – verfügt über sechs Intensivplätze, von denen vier mit Beatmungsgeräten ausgestattet sind.
Das Ziel unserer Arbeit ist es, die Eltern-Kind-Beziehung so früh wie möglich zu fördern und zu stärken. Deshalb beziehen wir Eltern von Beginn aktiv in die Betreuung und Versorgung mit ein und legen besonderen Wert auf Körperkontakt (Känguruhen).

Begleitmütter

Sie können sich als Begleitmutter im Krankenhaus mit aufnehmen lassen. So haben Sie die Möglichkeit, immer nah bei Ihrem Kind zu sein und es mit zu versorgen. Auf unserer Station haben wir ein Elternzimmer eingerichtet, so dass Sie Gelegenheit haben, sich zu entspannen, fernzusehen oder sich mit anderen Eltern auszutauschen.

Besuch ist gerne gesehen

Sie sind als Eltern auch hier rund um die Uhr willkommen.
Auf das Bett angewiesene Mütter (z. B. nach Kaiserschnitt-Entbindungen) können im Bett zu Ihrem Kind gebracht werden. Neben einem Elternteil dürfen Verwandte, Freunde und auch Kinder Ihr Baby mit Ihrer Zustimmung besuchen. Ihr Baby darf zeitgleich von zwei Personen Besuch bekommen. Bei Besuchen von Kindern wünschen wir uns, dass das Besucherkind frei von Infekten ist.
Manchmal ist Ruhe hilfreich. Um Ihrem Baby und auch den anderen Kindern eine ruhige Atmosphäre zu bieten, ist auch ein Ausweichen auf den Besucherbalkon möglich.

Visite

Täglich finden Visiten mit den Pflegekräften und Stationsärzten sowie der Oberärztin statt. Jeden Mittwoch, 9.00 Uhr, ist die Chefarztvisite, die direkt im Zimmer bei den Patienten durchgeführt wird.
Wenn Sie als Eltern auf die Station kommen, erhalten Sie immer ein kurzes „Update“ der vergangenen Stunden oder Tage zum Zustand Ihres Kindes durch die Pflegenden oder den Arzt. Ausführliche Verlaufsgespräche erfolgen bedarfsgerecht mit Ihnen als Eltern.

Ernährung und Stillen

Nahezu jedes Früh- und Neugeborene kann angelegt und gestillt werden. Anfangs braucht ein Frühgeborenes oft noch die abgepumpte Muttermilch. Später schafft es, aus eigener Kraft aus der Brust der Mutter zu trinken. Viele Frühgeborene trinken anfangs noch wenig Milch. Um die Kinder dennoch altersgemäß zu ernähren, nutzen wir für die Nahrungsgabe eine Magensonde. Auch mit Magensonde kann Ihr Kind schnullern, saugen und angelegt werden.

Versorgungszeiten

Die Kinder werden zwei- bis sechsstündlich versorgt. Dies bestimmt Ihr Kind weitgehend selbst. Wir bitten Sie, je nach Befinden Ihres Kindes, die pflegerischen Maßnahmen wie Füttern, Wickeln, Baden, Temperatur messen usw. selbst durchzuführen. Dazu leiten wir Sie an und geben Hilfestellung.

Zur Entlassung bringen Sie bitte eigene Kleidung und einen Autositz für Früh- und Neugeborene oder einen Kinderwagen für Ihr Kind mit. Am Entlassungstag erhalten Sie von uns das Vorsorgeheft Ihres Kindes, evtl. Rezepte für Medikamente sowie einen Arztbrief für Ihren Kinderarzt/Hausarzt und Ihre Hebamme.

Kontakt

AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH
Klinik für Kinder und Jugendliche

Chefarztsekretariat
Regina Rehren

Elise-Averdieck-Straße 17
27356 Rotenburg (Wümme)
T (04261) 77-68 01
F (04261) 77-68 03
rehrenthis is not part of the email@ NOSPAMdiako-online.de

 

IHRE ANSPRECHPARTNER

Dr. med. Jens Siegel

Dr. med. Jens Siegel

Chefarzt

Stationsleitung

Station 14 und 17
Marianne van Rooijen
Stationsleitung
T (04261) 77-68 20

Ambulanz Anmeldung

Daniela Bahrenburg
Astrid Krampulz
Olga Schmidt

T (04261) 77-68 02