• Unsere Werte verbinden

Intensivstation für Neugeborene

Neonatologie Level II

Auf unserer Intensivstation, Station 17, werden Frühgeborene, kranke Neugeborene und schwerkranke Säuglinge behandelt. Die Station - insgesamt 20 Betten - verfügt über acht Intensivplätze, von denen fünf mit Beatmungsgeräten ausgestattet sind. Das Ziel unserer Arbeit ist es, die Eltern-Kind-Beziehung so früh wie möglich zu fördern und zu stärken. Deshalb beziehen wir die Eltern von Beginn aktiv mit ein. Wir legen auch besonderen Wert auf Körperkontakt (Känguruhen) und frühzeitige Physiotherapie.

Begleitmütter

Sie können sich als Begleitmutter im Krankenhaus mit aufnehmen lassen, wenn Sie als Patientin der geburtshilflichen Klinik bereits entlassen sind. So haben Sie die Möglichkeit, immer nah bei Ihrem Kind zu sein und es mit zu versorgen. Auf unserer Station haben wir ein gemütliches Elternzimmer eingerichtet, so dass Sie Gelegenheit haben, sich zu entspannen, fernzusehen oder sich mit anderen Eltern auszutauschen.

Besuch ist gerne gesehen

Sie sind jederzeit, tagsüber wie auch nachts, auf der Station willkommen. Bettlägerige Mütter (z. B. nach Kaiserschnitt) können im Bett zu Ihrem Kind gebracht werden. Es dürfen zeitgleich zwei Personen zu Ihrem Baby, aber es muss immer ein Elternteil dabei sein. Besuchende Kinder sollten mind. 16 Jahre alt sein. Eine Ausnahme bilden die Geschwister, die nach Absprache das neue Familienmitglied begrüßen dürfen. Um Ihrem Baby und auch den anderen Kindern eine ruhige Atmosphäre zu bieten, ist auch ein Ausweichen auf den Besucherbalkon möglich.

Visite

Jeden Mittwoch, 09.00 Uhr, ist die Chefarztvisite, die direkt im Zimmer bei den Patienten durchgeführt wird. Wir möchten Sie bitten, dann bei Ihrem Kind zu sein. An den anderen Tagen findet die Visite mit den Pflegekräften und dem Stations- sowie Oberarzt statt.

Im Verlauf des Tages werden Sie aber natürlich über Veränderungen und den Zustand Ihres Kindes informiert. Sollten dennoch Fragen offen bleiben, können Sie den Stationsarzt täglich bis 16.00 Uhr ansprechen.

Ernährung und Stillen

Bei jedem Kind müssen wir individuell entscheiden, ob und wann es etwas trinken darf. Sobald Ihr Kind kräftig genug ist, darf es zum Stillen angelegt werden oder seine Nahrung aus der Flasche trinken. Sollte Ihr Baby am Anfang zu unreif oder krank sein, erhält es seine Nahrung (auch Muttermilch) zunächst über eine Magensonde. Auch mit Magensonde kann Ihr Kind schnullern und saugen oder evtl. angelegt werden.

Versorgungszeiten

Die Kinder werden vier - bis sechsstündlich zu den Mahlzeiten versorgt. Sie dürfen, je nach Befinden Ihres Kindes, die pflegerischen Maßnahmen wie Füttern, Wickeln, Baden usw. selbst durchführen.

Allgemein gelten folgende Zeiten:
bei 6 Mahlzeiten: 08.00, 12.00, 16.00, 20.00, 24.00, 4.00 Uhr
bei 8 Mahlzeiten: dreistündlich
bei zwölf Mahlzeiten: zweistündlich

Zur Entlassung bringen Sie bitte eigene Kleidung und einen Babysafe oder Kinderwagen für Ihr Kind mit. Am Entlassungstag erhalten Sie von uns das Vorsorgeheft Ihres Kindes, evtl. Rezepte für Medikamente sowie einen Arztbrief für Ihren Kinderarzt/Hausarzt.

Bei dem Abschlussgespräch - meist gegen 13.00 Uhr - mit Stationsarzt/ärztin und Ihrer betreuenden Schwester haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen, bevor es endlich nach Hause geht.

Kontakt

AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH
Klinik für Kinder und Jugendliche

Chefarztsekretariat
Regina Rehren

Elise-Averdieck-Straße 17
27356 Rotenburg (Wümme)
T (04261) 77-68 01
F (04261) 77-68 03
rehrenthis is not part of the email@ NOSPAMdiako-online.de

 

IHRE ANSPRECHPARTNER

Dr. med. Jens Siegel

Dr. med. Jens Siegel

Chefarzt

Stationsleitung

Station 14 und 17
Marianne van Rooijen
Stationsleitung
T (04261) 77-68 20

Ambulanz Anmeldung

Daniela Bahrenburg
Astrid Krampulz
Olga Schmidt

T (04261) 77-68 02