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Halsschlagaderverengung (Carotisstenose)


Die Verengung der Halsschlagader (A. carotis) stellt eine besondere Form der arteriellen Verschlusskrankheit dar. Die Folgen der Mangeldurchblutung des nachgeschalteten und zu versorgenden Organs, dem Gehirn, können fatal sein.

Eine symptomatische Halsschlagaderverengung kann sich in einer sog. „transitorisch ischaemischen Attacke“ (TIA) äußern, hierbei kommt es zu einer kurzfristigen, bis 24 Stunden andauernden Ausfallssymptomatik, z.B. einer halbseitigen Lähmung, oder aber auch nur in einer Sekunden dauernden Gefühlsstörung. Auch ein bereits erfolgter Schlaganfall (Apoplex, Insult) kann Ausdruck einer Carotisstenose sein. Es besteht also ein hochriskanter Zustand für einen Patienten mit einer Halsschlagaderverengung.

Die Therapie der Halsschlagaderverengung erfolgt heute entweder operativ durch eine Ausschälung der Enge oder interventionell durch Einbringen einer Gefäßstütze (Carotisstent).

Beiden Verfahren sind gemein, dass es in drei bis sechs Prozent zu einer neurologischen Symptomatik bis hin zum Schlaganfall, bedingt durch das therapeutische Verfahren, kommen kann. Daher ist es sehr wichtig, dass die Carotisstenose durch erfahrene Gefäßchirurgen operiert wird bzw. eine Stentimplantation nur durch einen mit dieser Methode vertrauten Arzt erfolgt.

Im Diakonieklinikum werden beide Verfahren angeboten. Die Indikation zum einen oder anderen Verfahren erfolgt nach Absprache zwischen Gefäßchirurgen, Radiologen und den Neurologen. Eine individuelle auf den jeweiligen Patienten zugeschnittene Therapie wird unseren Patienten garantiert.

Die Gefäßchirurgie besitzt umfangreiche Erfahrung in der brisanten Carotischirurgie, ebenso sind unsere Radiologen ausgebildete Neuroradiologen, so dass auch der Carotisstent durch erfahrene Hand implantiert wird.

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AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH
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Dr. med. Michael Feldmann

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