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Diagnose


Die Diagnosestellung, also der Ausschluss oder die Bestätigung einer bösartigen Erkrankung der Brust, umfasst mehrere Untersuchungsschritte. Die Durchführung und Koordination dieser Untersuchungen erfolgt über die Brustsprechstunde des Brustzentrums in der Abteilung Gynäkologie und gynäkologische Onkologie der Frauenklink.

Am Beginn der Untersuchung stehen die Inspektion, also die Betrachtung, und die Palpation, das genaue Abtasten der Brust. Daran schließt sich die Ultraschalluntersuchung mit hochauflösenden Geräten an. Hier können bereits vielfach Gewebeveränderungen in der Brust erkannt werden.

In den meisten Fällen wird zusätzlich eine Mammographie veranlasst. Im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Neuroradiologie wird die Digitale Mammographie durchgeführt. Das ist eine Röntgenaufnahme der Brust mit deutlich besseren, kontrastreicheren Bildern und einer sehr viel niedrigeren Strahlendosis als bei der konventionellen Mammographie. Bei vielen Patientinnen, die sich in unserer Brustsprechstunde vorstellen, wurde durch die niedergelassenen Ärzte bereits eine Röntgenaufnahme der Brust veranlasst. Wenn diese Untersuchung in einem auswärtigen Institut durchgeführt wurde, ist es uns eine große Hilfe, wenn Sie uns diese Aufnahmen zur Erstuntersuchung mitbringen.

Wenn Ultraschall und Mammographie den Verdacht einer Erkrankung begründen, ist eine feingewebliche Untersuchung notwendig. Dabei wird geklärt, ob das entnommene Gewebe gutartig oder bösartig ist und ob eine Operation erforderlich ist.

Die Gewebeprobe kann entweder durch eine ultraschallgesteuerte Stanzbiopsie oder durch eine mammographiegestützte Vakuumsaugbiopsie entnommen werden. Bei beiden Verfahren wird mit einem kleinen Eingriff bei nur lokaler Betäubung die Gewebeprobe entnommen. Das feingewebliche Untersuchungsergebnis liegt nach 24 bis 48 Stunden vor. Um einen optimalen und maßgeschneiderten Therapieplan in jedem einzelnen Fall festlegen zu können, werden alle Untersuchungsergebnisse interdisziplinär mit den Ärzten aus allen beteiligten Fachbereichen diskutiert und anschließend ausführlich mit der Patientin besprochen.

In einigen Fällen ist eine Kernspintomographie notwendig. Bei dieser kontrastmittelgestützten Spezialuntersuchung können weitere Aussagen über Art und Ausdehnung der Gewebeveränderung gewonnen werden.

Kontakt

AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH
Brustzentrum

Chefarztsekretariat
Marion Schmitt

Elise-Averdieck-Straße 17
27356 Rotenburg (Wümme)
T (04261) 77-34 02
F (04261) 77-21 44
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IHRE ANSPRECHPARTNERIN

Dr. med. Werner Stein

Dr. med. Werner Stein

Leiter

Brustkrebszentrum