Medizinische Versorgung in Äthiopien
Gesundheit und eine ausreichende medizinische Versorgung zählen zu den elementaren Bedürfnissen jedes Einzelnen. Sie bestimmen das Zusammenleben, die Chance auf Entwicklung und damit den Grad der sozialen Sicherheit einer Gesellschaft. Eine solche Sicherheit gibt es für die Menschen in Äthiopien nicht.
In Aira gibt es ein Krankenhaus mit einem für Äthiopien hohem Leistungsniveau. Von weit her, zum Teil über Hunderte von Kilometern kommen die Kranken mit Bus, zu Fuß oder auf primitiven Tragen in der Hoffnung auf Hilfe. Während bei uns ein Arzt etwa 400 Einwohner versorgt, kommen in Äthiopien auf einen ausgebildeten Mediziner 32.500 Einwohner und diese praktizieren meist in den großen Städten. Zudem sind die medizinischen Probleme in den Entwicklungsländern mit denen in Europa nicht annähernd vergleichbar. Die häufigsten Todesursachen in Äthiopien sind Infektionskrankheiten. Gründe dafür sind Armut, schlechte hygienische Verhältnisse oder Abwehrschwäche durch Unterernährung oder HIV-Infektionen.
Die katastrophale medizinische Versorgung kann nur durch intensive Bildungs- und Ausbildungsprogramme für medizinisches Personal sowie durch den verstärkten Ausbau sanitärer und hygienischer Einrichtungen und einen leichteren Zugang zu wirksamen, lebenswichtigen Medikamenten gebessert werden.
Daher ist in allen Bereichen intensive Hilfe nötig und sinnvoll. Hilfe, die in diesem armen Land nur von außen initiiert werden kann, denn Geldmittel fehlen hier. Mit einem geringen Geldbetrag kann man hier schon viel erreichen.


