Pflegemodell

Wir stehen auf solidem Boden

Unser PflegemodellWeil wir der Überzeugung sind, dass ein Mensch in verschiedenen Lebenssituationen unterschiedliche Bedürfnisse entwickelt, haben wir unser Pflegekonzept nach dem Pflegemodell der fördernden Prozesspflege von Monika Krohwinkel ausgerichtet. Dies bedeutet, dass wir eine ganzheitliche, aktivierende Pflege anbieten, die sich an den Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens orientiert und den aktuellen pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht. Wer bei uns lebt, darf davon ausgehen, dass wir die verschiedenen Ebenen des Menschseins berücksichtigen:
  1. kommunizieren können
  2. sich bewegen können
  3. vitale Funktionen des Lebens aufrecht erhalten können
  4. sich pflegen können
  5. essen und trinken können
  6. ausscheiden können
  7. sich kleiden können
  8. ruhen und schlafen können
  9. sich beschäftigen können
  10. sich als Mann/Frau fühlen können
  11. für eine sichere Umgebung sorgen können
  12. soziale Bereiche des Lebens sichern können
  13. mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen können
 
Zur Sicherung einer optimalen Pflegequalität arbeiten wir einerseits anhand einer individuellen, auf jeden Bewohner abgestimmten Pflegeplanung und -dokumentation und andererseits nach eigenen, wissenschaftlich anerkannten und in der Praxis erprobten Pflegestandards für alle Bereiche der direkten und indirekten Pflege und Betreuung.
 
Selbstverständlich beziehen wir alle am Pflegeprozess beteiligten Menschen mit ein und begegnen ihnen in einer wertschätzenden, produktiven Weise. Hierzu zählen insbesondere die Angehörigen und vertrauten Menschen aus dem Lebensumfeld der Bewohner, Ärzte, Seelsorger und Therapeuten.
 
  • Wir pflegen im Interesse unserer Bewohner den Kontakt und Austausch mit versorgenden Sanitätshäusern, Apotheken und Hausärzten.
     
  • Wir nutzen die vorhandenen Strukturen des Gesamtwerkes (z. B. Diakoniekrankenhaus mit angeschlossenen therapeutischen Praxen) zur bestmöglichen Gestaltung von Arbeitsabläufen, weil wir Zeit für Bewohner gewinnen möchten. 

  • Unser Haus ist offen für Begegnung mit Menschen aller Generationen, offen für kirchliche, kulturelle und kommunale Begegnungen; offen für Anregungen, die an uns herangetragen werden.

  • Unsere Pflegefachkräfte haben die Kompetenz, Ressourcen, Fähigkeiten und Probleme des betroffenen Menschen zu erkennen, diese bewusst in den Pflegeprozess zu integrieren und sie durch Dokumentation transparent zu machen.
     
  • Jeder Lebensbereich wird für sich, aber auch in seiner jeweiligen Wechselwirkung mit den anderen Bereichen erfasst: Fördernde Maßnahmen stimmen wir mit den Wünschen, Bedürfnissen und Fähigkeiten des Pflegebedürftigen und mit den Angehörigen ab.
     
  • Durch gezielte Förderung der verbliebenen Fähigkeiten soll sowohl für den Pflegebedürftigen wie auch für den Pflegenden ein Höchstmaß an Unabhängigkeit und Wohlbefinden erreicht werden.
... in guten Händen

Senioren am Mutterhaus Rotenburg (Wümme) gGmbH · Elise-Averdieck-Str. 17 · 27356 Rotenburg