Die Geschichte des Diakonissen-Mutterhauses Rotenburg (Wümme) eV. begann vor über 140 Jahren......als Elise Averdieck in Hamburg 1856 die ersten Kranken aufnahm.
Aus diesen Anfängen entwickelte sich eine Schwesternschaft, die über viele Generationen hinweg dem Auftrag folgte, sich Bedürftigen, Kindern und Kranken zu widmen.
Die ersten 45 Jahre arbeiteten die Schwestern in Hamburg. 1905 übersiedelten sie nach Rotenburg.
Den Beginn und die weitere, wechselvolle Geschichte können Sie nun im Rotenburger "Museum am Mutterhaus" nachvollziehen. In verschiedenen Räumen des Diakonissen-Mutterhauses, verteilt auf zwei Etagen, erwarten Sie Ausstellungsstücke, interaktive Medien, Texte und Bilder über Entstehung, Leben und Wirken der Schwesternschaft.
Im Erdgeschoss:
Die Anfänge diakonischen Handelns zu Beginn des 19. Jahrhunderts (gesellschaftlicher Wandel, Auflösung der Großfamilie, Erweckungsbewegung)Die Entstehung des ersten Diakonissen-Mutterhauses in Kaiserswerth durch Theodor Fliedner
Die Gründung des Rotenburger Diakonissen-Mutterhauses durch Elise Averdieck in Hamburg 1860 bis hin zur Übersiedelung der Schwestern von Hamburg nach Rotenburg 1905
Der Bau des Rotenburger Mutterhauses 1905/06
Paramente (Kirchenbehänge) aus der Werkstatt des Rotenburger Mutterhauses
Im Obergeschoss:
Epochen des 20. Jahrhunderts - aus der Perspektive des Diakonissen-MutterhausesDas Leben im Mutterhaus (Eintritt, Einkleidung, Freizeit)
Arbeitsbereiche der Diakonissen (Krankenhaus, Gemeindepflege, Kindergarten, Äußere Mission)
Die Glaubensgemeinschaft
Feierabend (Ruhestand der Diakonissen)
Die Besucher können sich auf einen unterhaltsamen und informativen Gang durch die Geschichte des Rotenburger Mutterhauses freuen.