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| Theodor Fliedner (1800 - 1864) |
In den Niederlanden bewegt Fliedner die Frömmigkeit der calvinistisch geprägten Menschen zutiefst. Durch sie erlebt er seine persönliche "Erweckung".
Das Erlebte steht Fliedner vor Augen, als er 1835 seine erste Bildungsanstalt gründet. In ihr sollen unverheiratete Frauen die Möglichkeit erhalten, sich zur Krankenpflegerin oder Kindergärtnerin ausbilden zu lassen, um das Elend in den Hospitälern und in den Armenvierteln zu lindern.
Die Frauen sollen in einer Lebensgemeinschaft zusammenleben und - nach dem Vorbild des frühchristlichen Diakonissen-amtes - "Diakonissen" heißen.
Die erste Vorsteherin in Kaiserswerth Friederike Fliedner (1800 - 1842)
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| Friederike Fliedner (1800 - 1842) |
Obwohl Friederike Fliedner keine Diakonisse, sondern Ehefrau und 10fache (!) Mutter ist, wird sie in der von ihr praktizierten Selbstverleugnung zum Vorbild ganzer Diakonissengenerationen.
Nachfolge und Fortführung in Kaiserswerth Caroline Fliedner (1811 - 1892)
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| Caroline Fliedner (1811 - 1892) |
Caroline Fliedner überlebt ihren Mann um 30 Jahre. Zusammen mit ihrem Schwiegersohn Julius Disselhoff führt sie das Werk ihres Mannes weiter fort.
Sie legt u. a. fest, dass sich Diakonissen bei ihrer Einsegnung zu einer lebenslangen Bindung an ihr Mutterhaus verpflichten sollen (Fliedner hatte von einer nur 5jährigen Bindung gesprochen).



