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Die Geschichte des Evangelisch-lutherischen Diakonissen-Mutterhauses Rotenburg (Wümme) beginnt in Hamburg. Im Jahr 1856 nimmt die Diakonisse Elise Averdieck einen unversorgten Kranken in ihrer Wohnung auf, um ihn zu pflegen. Aus diesem Anfang entwickelt sich bald eine kleine Krankenstation. Schon drei Jahre später bekommt Elise Averdieck einen hohen Geldbetrag zum Bau eines Gebäudes für ihre Krankenstation geschenkt. Es wird 1860 als Diakonissen-Mutterhaus eingeweiht. Elise Averdieck nennt es Bethesda. 1905 übersiedeln die Bethesda-Schwestern nach Rotenburg. Hier bauen sie ein neues Mutterhaus und ein Krankenhaus auf. 1975 wird ein moderner Neubau des Diakoniekrankenhauses seiner Bestimmung übergeben.
Das Diakoniekrankenhaus in Rotenburg ist heute ein Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe. In 21 Kliniken und Instituten sowie 3 Belegabteilungen sind rund 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Patienten tätig. Das fast 800-Betten Krankenhaus ist Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen. Das Diakoniekrankenhaus in Rotenburg zählt zu den größten und am besten ausgestatteten Krankenhäusern in Norddeutschland. Über 900 Schwestern und Pfleger sowie rund 250 Ärzte führen dort jährlich mehr als 15.000 Operationen durch. Rund 30.000 Patienten kommen jedes Jahr zur stationären Behandlung ins Diakoniekrankenhaus. Darüber hinaus werden rund 100.000 Patienten ambulant behandelt.
Moderne Medizintechnik verspricht sichere Operationen und schonende Behandlungsverfahren. Laserbehandlungen, eine hochmoderne Röntgenabteilung, zwei Linearbeschleuniger der modernsten Generation (ein gleiches Gerät steht in Deutschland nur noch einmal im Kebsforschungszentrum in Heidelberg) und ein ausgefeiltes Sicherheitssystem mit seinen engmaschigen Hygienekontrollen runden das Bild einer der modernsten Krankenhäuser in Deutschland ab.


