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Kontakt

Andrea Simon

Leitende Ergotherapeutin

Tel. 04261 77-29 85

Fax 04261 77-21 49

simon@diako-online.de

Foto: Andrea  Simon

Informationen für Patienten

Ergotherapie - Was ist das?
Ergon kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "das Handeln, das Tätig sein oder das Arbeiten" Ergotherapie hieß daher früher Arbeits-und Beschäftigungstherapie. Sie wird zur Therapie von Störungen der Bewegung, der Sinnesorgane und der geistigen und psychischen Fähigkeiten bei Patienten verordnet. Ergotherapeuten üben einen nichtärztlichen Heilberuf aus.

Wann erhalte ich Ergotherapie?
Der Arzt oder die Ärztin verordnet Ergotherapie bei Funktions- und Fähigkeitsstörungen in Folge von Erkran-kungen oder Unfällen. In diesem Falle stellt der Hausarzt oder der Facharzt ein Rezept für Ergotherapie aus. Die Behandlung erfolgt dann entweder in den Praxisräumen im Diakoniekrankenhaus oder es besteht die Möglichkeit des ärztlich verordneten Hausbesuches durch eine Ergotherapeutin.

Wer wird ergotherapeutisch behandelt?
Ergotherapeuten behandeln Menschen jeden Alters.

  • Menschen, deren Ausdauer und Belastbarkeit gemindert ist
  • Menschen, deren Grob- und Feinmotorik beeinträchtigt ist
  • Menschen mit Einschränkungen in der Koordination, Hirnleistung, Wahrnehmung, Sensomotorik und Sensibilität
  • Menschen mit psychischen Erkrankungen, zum Beispiel Depressionen, Psychosen und Suchterkrankungen
  • Menschen nach einer Erkrankung des Zentralnervensystems, zum Beispiel nach einem Schlaganfall, mit Tumorerkrankungen, Multipler Sklerose, Morbus Parkinson oder einer entzündlichen Erkrankung des Gehirns
  • Menschen mit Verletzungen des Nervensystems, zum Beispiel nach Hirnblutungen, Schädel-Hirn- Verletzungen, Nerven- oder Handverletzungen
  • Menschen mit Rheuma und anderen Gelenkerkrankungen
  • Kinder mit Entwicklungsstörungen

Welche Ziele verfolgt die Ergotherapie?
Viele Menschen haben durch ihre Krankheit Kompetenzen verloren, die für das Zurechtfinden im Alltag wichtig sind. Die Ergotherapie hilft ihnen scheinbar selbstverständliche Dinge wie Ankleiden, den Tagesablauf planen oder auch nur ein Brot zu streichen, neu zu erlernen. Das Ziel der Ergotherapie ist es, für die Betroffenen größtmögliche Selbstständigkeit im privaten und beruflichen Alltag zu erlangen.

  • Größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag (Körperhygiene, Nahrungszubereitung und -aufnahme, Haushaltsführung, Ausübung des Berufes)
  • Verbesserung bzw. Erhaltung der Beweglichkeit
  • Reduktion von Sensibilitätsstörungen (Taubheitsgefühl, Überempfindlichkeit)
  • Alltagsbezogene Lösungen von neuropsychologischen Problemen (Einschränkungen im Bereich der Konzentration, der Merkfähigkeit, der Orientierung)
  • Verbesserung der Handlungsplanung, der Vernachlässigung einer Körperseite (Neglect) und der Gesichtsfeldeinschränkung
  • Beratung und Erprobung von Hilfsmitteln
  • Ausführliche Angehörigenberatung und -anleitung
  • Vorbereitung auf die berufliche Wiedereingliederung
  • Reduktion von Entwicklungs- und Wahrnehmungsstörungen bei Kindern

Was bietet die Ergotherapie im Diakoniekrankenhaus an?
Die Ergotherapie im Diakoniekrankenhaus Rotenburg (Wümme) hat eine Krankenkassenzulassung und arbeitet als Praxis für Ergotherapie. Sie steht ambulanten und stationären Patienten offen. Die Praxis für Ergotherapie im Diakoniekrankenhaus arbeitet sehr eng mit der Logopädie und dem Institut für Physiotherapie und Krankengymnastik im Diakoniekrankenhaus zusammen. So eröffnet sich ein umfassendes therapeutisches Angebot für Kinder und Erwachsene.

  • Computergestütztes Hirnleistungstraining
  • Therapie im alltäglichen individuellen Umfeld (Hausbehandlungen)
  • Behandlungen nach Bobath und Perfetti, um die Bewegungsmöglichkeiten zu verbessern
  • Behandlungen nach Kay Coombes, um vorhandene Schluckstörungen und Gesichtslähmungen zu vermindern
  • Training der Gesichtsfeldeinschränkung mit Hilfe von Computern und neuropsychologischen Therapieansätzen
  • Training der Handfunktionen durch zielgerichtete Aktivitäten (funktionelle Spiele, Handwerk)
  • Sensorische Integrationstherapie für Kinder