proDIAKO

Radiologische Diagnostik

Folgende Untersuchungen und Verfahren werden vorgehalten:

Angiographie

Computertomographie (CT)

Konventionelle Röntgenuntersuchung

Magnetresonanztomographie (MRT)

Mammadiagnostik

Sonographie

Mammadiagnostik

Hohe Qualität zu Ihrer Sicherheit

Liebe Patientin!
Wir - das Mammadiagnostik-Team des Diakoniekrankenhauses Rotenburg - sind eine Gruppe von Ärztinnen, Ärzten und Röntgenassistentinnen, die sich schwerpunktmäßig mit der Diagnostik der Brust beschäftigen.

Wir arbeiten in Kooperation mit:

  • den niedergelassenen Ärzten/innen und insbesondere Gynäkologen/-innen im Landkreis Rotenburg und den umliegenden Landkreisen
  • Frauenklinik des Diakoniekrankenhauses
  • Klinik für Plastische Chirurgie des Diakoniekrankenhauses
  • Institut für Pathologie des Diakoniekrankenhauses

" Vier Augen sehen mehr als zwei!" Wir sind für das sogenannte "Vier-Augen-Prinzip", d.h. Ihre Aufnahmen werden grundsätzlich von zwei Ärzten gesehen, so dass Ihre diagnostische Sicherheit erhöht wird.

Warum Früherkennung?

  • Brustkrebs ist der häufigste bösartige Tumor der Frau.
  • Etwa jede 10. Frau erkrankt in ihrem Leben an Brustkrebs.
  • Brustkrebs ist die häufigste Todesursache bei Frauen zwischen 40 und 60 Jahren.

Aus diesem Grund ist eine gründliche Vorsorge zwingend erforderlich. Ziel der Früherkennung ist es, einen Tumor in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen. Je kleiner ein Tumor ist, desto günstiger sind die Chancen, nicht nur für eine endgültige Heilung sondern auch für eine brusterhaltende Operation.

Ärztliche Untersuchung:
Die Selbstuntersuchung und die ärztliche Untersuchung mit Abtasten der Brust sowie der Achselhöhlen sind im Rahmen der Vorsorge unverzichtbar. Da jedoch eine Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen Tumoren nicht sicher möglich ist, und darüber hinaus viele Tumoren (z. B. im Inneren der Brust) durch Tasten nicht erfasst werden, reicht die Tastuntersuchung der Brust für eine geeignete Früherkennung nicht aus.

Mammographie
Die Röntgenuntersuchung der Brust bezeichnet man als Mammographie. Ziel der Mammographie ist die Früherkennung einer bösartigen Geschwulst. Nach internationalen Empfehlungen und Richtlinien ist die Mammographie derzeit die Untersuchungsmethode der ersten Wahl. Nur mit der Mammographie sind kleinste Verkalkungen zu erkennen, die auf eine Brustkrebserkrankung hinweisen können. Der Großteil der Literaturmitteilungen geht davon aus, daß durch regelmäßige Mammographiekontrollen die Sterblichkeit der Frauen an Brustkrebs um etwa 20 bis 30 % gesenkt werden kann. Manchmal wird die Mammographie durch die Sonographie ergänzt, um die diagnostische Aussagekraft noch weiter zu erhöhen. Spezielle Vorbereitungen zur Mammographie sind nicht nötig. Sie sollten jedoch unbedingt bei der Terminvergabe darauf achten, daß die Untersuchung in der 1. Zyklushälfte (am besten zwischen dem 6. und 10. Tag) erfolgt.
Die Strahlenbelastung ist mit modernen Geräten so gering, daß der Nutzen der Mammographie eindeutig ihr Risiko überwiegt. Neuerdings konnte durch die Einführung der digitalen Mammographie die Strahlenbelastung noch weiter minimiert werden.

Welche Frau soll wann zur Mammographie gehen?

  • Normalpatientinnen (keine eigene oder familiäre Brustkrebserkrankung
  • Erste Mammograpie (Basismammographie): zwischen dem 35. und 40. Lebensjahr
  • Eine Mammographie im Jahr: zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr
  • Eine Mammographie in zwei Jahren: ab dem 50. Lebensjahr
  • Risikopatientinnen (eigene oder familiäre Brustkrebserkrankung bekannt)
  • Erste Mammograpie (Basismammographie): zwischen dem 35. und 40. Lebensjahr
  • Eine Mammographie im Jahr: zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr
  • Hochrisikopatientinnen sollten In Absprache mit Ihrem Arzt/-in ein individuell abgestimmtes Konzept befolgen.
  • Die Frage, ob bei Ihnen ein spezielles Risiko vorliegt, beantworten wir Ihnen gerne.
Digital erstellte Mammographiebilder

Was passiert bei der mammographischen Untersuchung?
In der Regel werden von jeder Brust zwei Aufnahmen angefertigt. Hierbei muss die Brust für einen kurzen Moment relativ fest zusammengedrückt werden. Diese Kompression ist manchmal unangenehm, eine nachteilige Wirkung für die Brust besteht jedoch nicht. Die Kompression ist für eine exakte Beurteilbarkeit zwingend erforderlich, so dass man auf sie nicht verzichten kann. Manchmal ist es noch notwendig, Zusatzaufnahmen anzufertigen.

Die Mammographie ist zur Zeit das beste Verfahren zur Brustkrebsfrüherkennung. Die Strahlenbelastung ist mit modernen Geräten so gering, dass der Nutzen der Mammographie eindeutig ihr Risiko überwiegt. Neuerdings konnte durch die Einführung der digitalen Mammographie die Strahlenbelastung noch weiter minimiert werden. Der Großteil der Literaturmitteilungen geht davon aus, dass durch regelmäßige Mammographiekontrollen die Sterblichkeit an Brustkrebs um 20-30 % gesenkt werden kann.

Sie sollten unbedingt bei der Terminvergabe darauf achten, dass die Untersuchung in der 1. Zyklushälfte (am besten zwischen dem 6. und 10. Tag) erfolgt. In diesem Zeitraum ist die beste mammographische Beurteilbarkeit gegeben.

Sonographie
Die Sonographie ist kein Ersatz für die Mammographie, da kleine Verkalkungen, die als erste Zeichen einer Brustkrebserkrankung auftreten können, nicht erkannt werden. Manchmal wird die Mammographie jedoch durch die Sonographie ergänzt, um die diagnostische Aussagekraft noch weiter zu erhöhen. Dies ist vor allen Dingen bei sehr dichtem Brustdrüsengewebe gegeben.
Magnet-Resonanz-Tomographie
Die Magnet-Resonanz-Tomographie, die mit Hilfe von Magnetfeldern Schnittbilder der weiblichen Brust erzeugt, kann in Spezialfällen als Ergänzung zur Mammographie bzw. zur Sonographie dienen. Sie ist jedoch kein Ersatz für die Mammographie. Ähnlich wie mit dem Ultraschall (Sonographie) sind auch mit der Magnet-Resonanz-Tomographie kleinste Verkalkungen, die als erstes Zeichen für eine Brustkrebserkrankung auftreten können, nicht erkennbar.

Ähnlich wie bei der Mammographie sollten Sie darauf achten, dass die MR-Tomographie in der 1. Zyklushälfte durchgeführt wird. In der 2. Zyklushälfte können, hormonell bedingt, Befunde auftreten, die wie Brustkrebs aussehen, jedoch in Wirklichkeit gutartige Veränderungen sind.

Typischerweise wird die MR-Tomographie der Brust bei folgenden Situationen eingesetzt:

  • Nach brusterhaltender Therapie zur Verlaufskontrolle
  • Bei unklaren mammographischen bzw. sonographischen Befunden
  • Verdacht auf Implantat-Ruptur bei Zustand nach Brustwiederaufbau.

Gewebeentnahmen
Zur definitiven Klärung von Herdbefunden ist manchmal eine Gewebeentnahme erforderlich. Diese Gewebeentnahme wird abhängig vom Befund entweder unter mammographischer oder aber unter sonographischer Kontrolle durchgeführt. Das Verfahren ist weitgehend schmerzfrei, da es unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Das entnommene Material wird dem Pathologen zur feingeweblichen Untersuchung überstellt.