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Radiologische Diagnostik

Folgende Untersuchungen und Verfahren werden vorgehalten:

Angiographie

Computertomographie (CT)

Konventionelle Röntgenuntersuchung

Magnetresonanztomographie (MRT)

Mammadiagnostik

Sonographie

Konventionelle Röntgenuntersuchung

Bei der konventionellen Röntgenuntersuchung werden mittels Röntgenstrahlen zwei-dimensionale Übersichtsbilder frei zu wählender Körperregionen erstellt.

Für den Grossteil der sog. konventionellen Röntgenuntersuchungen (z.B. Lunge, Knochen) ist eine spezielle Vorbereitung nicht notwendig. Die Aufnahmen werden im Stehen, Sitzen oder Liegen angefertigt. Schmerzen treten bei den Untersuchungen nicht auf.

Zu Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes müssen Sie nüchtern erscheinen. Darüber hinaus sollten Sie am Untersuchungstag nicht rauchen. Zur Untersuchung der Speiseröhre bzw. des Magens werden Sie ein geschmackskorrigiertes Kontrastmittel schlucken. Zur Untersuchung des Dünndarms (sog. Sellink) ist es notwendig, eine kleine Sonde über den Mund bzw. durch die Nase in den Dünndarm vorzuschieben. Da die Sonde sehr dünn ist, geschieht dies weitgehend schmerzfrei, manchmal tritt ein geringer Würgereiz auf. Bei der Röntgenuntersuchung des Dickdarmes (Colon-Kontrasteinlauf) wird das Kontrastmittel über eine Sonde gegeben, die über den After in den Enddarm eingeführt wird. Der Dickdarm muß vor der Untersuchung gereinigt werden, indem Sie 1½ Tage vor der Untersuchung abführen und nur noch flüssige Nahrung zu sich nehmen. Bei den meisten Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes wird das Sehvermögen durch ein Medikament, welches die Darmbeweglichkeit einschränkt, kurzfristig vermindert. Ambulante Patienten (Autofahrer) sollten daher eine mindestens 2-stündige Verweildauer einplanen.

Doppelkontrast Röntgenuntersuchung des Dickarms

Für bestimmte konventionelle Röntgenuntersuchungen (Phlebographie, Infusionsurographie) ist die Gabe eines Röntgenkontrastmitels in die Vene erforderlich.


Vor der Untersuchung werden Sie von einem Arzt befragt, ob eine Schilddrüsenerkrankung vorliegt, oder ob bei früheren Untersuchungen eine Kontrastmittelallergie aufgetreten ist. Die Phlebographie dient der Darstellung der Venen des Beines bzw. des Armes. Die Infusionsurographie stellt die Nieren sowie das ableitende Harnsystem dar.