proDIAKO

Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Neuroradiologie

Prof. Dr. med. Thomas Vestring

Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Neuroradiologie

Tel. 04261 77-23 41

vestring@diako-online.de

Foto: Thomas  Vestring

Häufige Fragen

Muss ich mir wegen der Strahlenbelastung Sorgen machen?
Diese Frage kann mit einem klaren und entschiedenem NEIN beantwortet werden.
In den Medien wird das vermeintliche Krebsrisiko durch Röntgenstrahlen im diagnostischen Bereich leider häufig weit überzogen dargestellt. Dies hat unglücklicherweise zu einer starken Verunsicherung der Patienten und teilweise auch mancher Ärzte geführt. Die dadurch ausgelösten Sorgen und Ängste müssen vom Radiologen natürlich ernst genommen werden. Wichtig ist, daß der Radiologe mit dem Patienten ehrlich umgeht und ihm erklärt, daß dem meist großen Nutzen einer Röntgenuntersuchung ein wenn auch sehr niedriges Restrisiko einer unerwünschten Wirkung gegenübersteht. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß dem Diakoniekrankenhaus die Technik der sog. digitalen Radiographie zur Verfügung steht, die im Vergleich zur konventionellen Röntgendiagnostik eine Einsparung der Aufnahmedosis ohne Verlust an Bildqualität ermöglicht. Darüber hinaus richten wir uns selbstverständlich nach dem von der WHO entwickelten sog. ALARA-Prinzip: Jede Strahlenexposition ist so niedrig zu halten, wie dies vernünftigerweise erreichbar ist.

Ist eine Kontrastmittelgabe wirklich notwendig?
Die Kontrastmittelgabe ist häufig notwendig, da zusätzliche Informationen gewonnen werden und sich die Sicherheit der Diagnose erhöht.

Bin ich bei der Magnetresnonaztomographie einer Strahlenbelastung ausgesetzt?
Bei der Magentresonanztomographie tritt keine Strahlenbelastung auf, da die Methode nicht mit Röntgenstrahlen, sondern nur mit Magnetfeldern arbeitet.

Welche Vorbereitungen zu den verschiedenen Untersuchungen notwendig?
Für die meisten Untersuchungen sind keine speziellen Vorbereitungen nötig. Es ist jedoch nie ein Fehler, vor den Untersuchungen nüchtern zu bleiben. Meist ist jedoch ein leichtes Frühstück (ein halbes Marmeladenbrötchen, eine Tasse Kaffe oder Tee) erlaubt.
Zu Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes oder des Gefässsystems (Angiographie) müssen Sie nüchtern erscheinen. Wenn Sie Diabetiker sind, sprechen Sie vorher mit uns.
Vor Untersuchungen des Dickdarms ist eine spezielle Darmreinigung wichtig. Bei der Anmeldung zu der Untersuchung erklären wir Ihnen, was Sie beachten müssen.
Liegt eine Schilddrüsenerkrankung oder eine Kontrastmittelallergie vor, sind Kontrastmittel-unterstützte Untersuchungen nur nach spezieller medikamentöser Vorbereitung möglich. Sollten Sie eine Schilddrüsenüberfunktion oder eine Kontrastmittelallergie haben, informieren Sie uns bitte, wenn Sie sich zu einer Untersuchung anmelden.
Informieren Sie uns bitte immer, wenn Sie Diabetiker/in sind oder gerinnungshemmende Medikamente einnehmen. Auch wenn bei Ihnen eine einschränkte Nierenfunktion vorliegt, sollten Sie dies sagen.

Vor der Durchführung einer Mammographie (Untersuchung der Brustdrüde) sollten Sie bei der Terminvergabe darauf achten, daß die Untersuchung in der 1. Zyklushälfte (am besten zwischen dem 6. und 10. Tag) erfolgt.