Epilepsieambulanz Nord-West
Zur Vereinbarung eines Termins stehen wir Ihnen telefonisch täglich unter folgenden Zeiten zur Verfügung:
Vormittags | Nachmittags | |
|---|---|---|
Montags | 8.00 - 12.00 Uhr | 16.00 - 17.00 Uhr |
Dienstags | 8.00 - 12.00 Uhr | |
Mittwochs | 8.00 - 12.00 Uhr | |
Donnerstags | 8.00 - 12.00 Uhr | |
Freitags | 8.00 - 12.00 Uhr |
Anmeldung: Frau Baden
Tel. 04261 77-33 44
Die Epilepsieambulanz Nordwest ist eine Spezialambulanz für Menschen mit Anfallserkrankungen aller Art. Über rein medizinische, also meist pharmakologische Fragestellungen hinaus widmen wir uns dem Krankheitsbild Epilepsie in all seinen Facetten.
Unsere Ziele
- Diagnostische Einordnung von epileptischen- und nicht-epileptischen Anfällen
- Bestimmung des Epilepsiesyndroms
- Aufklärung über Ursachen, Formen, Auswirkungen, Behandlungsmöglichkeiten und Prognose von Epilepsie
- Individuelle Beratung über medikamentöse und chirurgische Behandlungsmöglichkeiten von Epilepsie
- Behandlung von Patienten mit chronischer oder komplizierter Epilepsie Behandlung von Patienten mit Epilepsie und zusätzlicher Mehrfachbehinderung
- Sozial-medizinische Beratung
- Beratung in Fragen schulischer, beruflicher oder verkehrsrechtlicher Einschränkungen für Betroffene
- Betreuung von Frauen mit Epilepsie und Kinderwunsch sowie von schwangeren oder stillenden Frauen mit Epilepsie
- Beratung in Fragen Epilepsie & Partnerschaft
- Abgabe einer „zweiten Meinung“
- Zum Erreichen dieser Ziele stehen moderne diagnostische Möglichkeiten (z.B. digitale Video-EEG Ableitplätze, ambulante EEG-Ableitungen, stationäre Video-EEG Langzeitableitung, hochauflösende Kernspintomografie, diagnostische Nuklearmedizin etc.) zur Verfügung. Es besteht eine enge Verzahnung mit den angeschlossenen Fachabteilung des Diakoniekrankenhauses Rotenburg. Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit Spezialabteilungen anderer Kliniken, Epilepsiezentren und sozialen Beratungsstellen. Durch regelmäßige Teilnahme an nationalen- und internationalen Fachkongressen sowie eigene Forschungsprojekte verpflichten wir uns, die Qualität unseres Wissensstandes kontinuierlich hoch und auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu halten.
Ihr erster Besuch
Damit wir Sie individuell beraten können, benötigen wir möglichst genaue Angaben über Ihre Anfälle. Oft können Betroffene hierzu nur wenig beitragen, da sie selbst ihre Anfälle nicht mitbekommen. Hier können Angehörige oder Freunde, die schon einmal Zeuge eines Anfalls geworden sind, weiterhelfen und sind herzlich eingeladen, Sie bei Ihrem Besuch bei uns zu begleiten. Möglicherweise haben Sie im Vorfeld bereits ärztlichen Rat - sei es ambulant oder im Rahmen eines Krankenhausaufenthaltes - eingeholt. Meist sind dann auch schon eine Reihe von Untersuchungen durchgeführt worden. Um alle Informationen und Untersuchungsergebnisse in unsere Beurteilung einbeziehen zu können und um Sie vor überflüssigen, möglicherweise ja auch unangenehmen „Doppeluntersuchungen“ zu schützen, bitten wir Sie, folgende Unterlagen zu Ihrem ersten Besuch mit zu bringen*:
- Aktuelle Medikamentenliste
- Aktueller Anfallskalender (wenn bereits geführt)
- Sämtliche Arztbriefe aus Klinikaufenthalten und ambulanten Arztbesuchen
- CT- und/oder MRT-Aufnahmen im Original (Papier-Kopien sind qualitativ meist nicht ausreichend, digitale Datensätze auf CD-ROM lassen sich durch Systeminkompatibilitäten oft nicht aufrufen)
- EEG-Befunde (möglichst mit einigen gedruckten Beispielseiten)
- Befunde über Routine-EKG, Langzeit-EKG oder Langzeit-Blutdruckuntersuchungen
- Ergebnisse von Blutuntersuchungen einschließlich Bestimmung der Antiepileptikaspiegel im Blutserum (falls erfolgt)
- Unterlagen über den Ablauf Ihrer Geburt und der vorangegangenen Schwangerschaft (ggf. Ihre Mutter nach dem Mutterpass fragen)
- Informationen über sonstige Erkrankungen (auch solche, die Sie bisher nicht in direkte Verbindung mit Ihren Anfällen gebracht haben)
- Informationen über Fieberkrämpfe im Kleinkindalter (wenn möglich Ihre Mutter fragen)
- Informationen über Anfallserkrankungen oder sonstige angeborene Gehirnerkrankungen bei leiblichen Familienangehörigen (ggf. ältere Familienmitglieder befragen)
- Bitte beachten Sie: Sollte der Grund Ihrer ambulanten Vorstellung ein unmittelbar zurückliegender lebensbedrohlicher epileptischer Anfall (Status Epileptikus) oder eine akut festgestellte Schwangerschaft bei bestehender Epilepsie sein, so geben Sie das bitte direkt bei der Terminvereinbarung an! Wir bemühen uns einem solchen Fall einen vorgezogenen Termin für Sie zu erwirken.
* Ggf. kann Ihr Hausarzt Ihnen beim Zusammentragen der Informationen behilflich sein.


