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Hals-Nasen-Ohren Klinik

Dr. med. Björn Clasen

Chefarzt der Hals-Nasen-Ohren-Klinik

Tel. 04261 77-2150

Fax 04261 77-21 46

staab@diako-online.de

Foto: Björn  Clasen

Weiterbildung und Praktisches Jahr in der HNO-Klinik

Im Rahmen der Weiterbildung zum HNO-Facharzt können in der HNO-Klinik die vollen fünf Jahre der vorgeschriebenen Zeit absolviert werden. Chefarzt Dr. Clasen besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung für die Basis- und die Facharztweiterbildung zum HNO-Facharzt.
Die Basisweiterbildung für die Facharztkompetenz umfasst 24 Monate, von denen 12 Monate im ambulanten Bereich erfolgen können. Anschließend erfolgt die 36 monatige Weiterbildung zum Facharzt der HNO oder dem Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen. Auch hier können wieder 12 Monate im ambulanten Bereich absolviert werden.

Die theoretische und praktische Weiterbildung wird anhand des breitgefächerten Spektrums in unserer HNO-Klinik sehr gut vermittelt und die Vorgaben der Weiterbildungsordnung ausgiebig erfüllt. Das Erreichen der Ziele wird in regelmäßigen Abständen mit dem leitenden Oberarzt Dr. Emmerich und Chefarzt Dr. Clasen evaluiert.
Die Basis- und Facharztweiterbildung erfolgt zum einen auf der HNO-Station mit 32 Planbetten, der HNO-Ambulanz mit drei voll ausgestatteten Behandlungsräumen, Sonografie, neuro-otologischer Diagnostik mit Audiometrie inklusive OAE, FAEP, Videonystagmografie, Drehstuhluntersuchung und im OP-Bereich, in welchem an fünf Tagen die Woche in bis zu zwei Sälen operiert wird.
Die selbständige chirurgische Ausbildung, in Abhängigkeit des Ausbildungs- und Geschicklichkeitsstands, erfolgt unter strenger Supervision eines erfahrenen Facharztes, mit Erfüllen des Facharztstandards durch routinierte Ärzte.
Im ersten Jahr wird mit der „kleinen“ HNO-Chirurgie, maßgeblich mit Tonsillektomien, Adenotomien, Paracentese, Paukendrainage, kleine Wundversorgung, Tracheotomien und Panendoskopien begonnen.
Ab dem zweiten Weiterbildungsjahr erfolgt die Einführung in die Nasenchirurgie, beginnend mit Septumplastik und Conchotomien.
Im dritten Jahr folgt die Anleitung der Nasennebenhöhlenchirurgie von Maxillaris- bis Sphenoidalissanierungen und die Halschirurgie mit Lymphknotenexstirpationen, Speicheldrüsenoperationen, Entfernung von lateralen und medianen Halszysten.
Danach, im vierten Jahr, kommen Parotischirurgie und einfachere plastische Operationen.
Im letzten Jahr der Facharztweiterbildung erfolgt die Anleitung und Einführung in die Ohrchirurgie.
Während der gesamten Weiterbildungszeit erfolgen Assistenzen großer HNO-Operationen am Hals, Schädelbasis, Mittelgesicht oder an den Speicheldrüsen.
Die Richtzahlen (Ärztekammer, 2005), bezüglich der Anzahl der Ärzte, werden durch die Assistenzärzte ohne Probleme erreicht und meist um ein Vielfaches übertroffen.

Von Seiten des Krankenhausträgers werden möglichst lange Laufzeiten der Ausbildungsverträge angestrebt. Diese belaufen sich in der Regel über die volle Weiterbildungszeit von fünf Jahren. Die Entlohnung erfolgt nach dem im Jahr 2010 ausgehandelten AVR-Tarifvertrag (AVR-K Stand 01.05.2010).

Für PJ-Studenten ist eine Übersicht über das HNO-Spektrum gewährleistet. Außerdem besteht die Möglichkeit der aktiven Teilnahme am Klinikalltag, welche sich nicht nur auf das „Hakenhalten“ beschränkt. Auch hierbei, abhängig von Aus- und Vorbildung, kann man aktiv, unter Anleitung stehend, chirurgische Mitarbeit bei der kleinen HNO-Chirurgie leisten.
Zudem wird vom Krankenhausträger neben eines Taschengeldes, auch das Beziehen einer Wohnung auf dem Mutterhausgelände angeboten.