Serumscreening
Es werden ca. 10ml mütterliches Blut abgenommen. Darin werden je nach Schwangerschaftsalter die Konzentrationen verschiedener Eiweiße bestimmt. Unter Berücksichtigung des Alters und Gewichtes der Schwangeren sowie der genauen Schwangerschaftswoche wird eine computergestützte Risikoabschätzung für bestimmte Chromosomenanomalien (Trisomie 21, 18 und 13) oder kindliche Fehlbildungen (Spaltbildungen der Wirbelsäule oder der Bauchwand) vorgenommen. Ein Serumscreening ist vor allem dann sinnvoll, wenn auf eine invasive Diagnostik verzichtet werden soll. Allerdings kann der Test eine Chromosomenanomalie niemals vollständig ausschließen oder auch ,,falsch positive’’ Ergebnisse liefern, die dann einer weiteren Abklärung bedürfen.


