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Institut für Anästhesie und operative Intensivmedizin

Dr. med. Gerhard Lehrbach

Chefarzt des Instituts für Anästhesie und operative Intensivmedizin

Tel. 04261 77-69 50

Fax 04261 77-21 43

lehrbach@diako-online.de

Foto: Gerhard  Lehrbach

Institut für Anästhesie

Im Institut für Anästhesie werden sämtliche modernen Anästhesie-Verfahren eingesetzt. Leistungen werden in der Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, der Neurochirurgie, der Plastisch-Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgie mit Handchirurgie, der Geburtshilfe und Gynäkologie, der Urologie, der HNO, der MKG sowie bei diagnostischen und interventionellen Eingriffen in den Bereichen der Medizinischen Kliniken, der Psychatrie, der Kinder- und Jugendmedizin, sowie der Radiologie mit DSA, MRT und CT erbracht. Des Weiteren wird die primäre Behandlung schwerstverletzter und polytraumatisierter Patienten durch die Mitarbeiter der Anästhesie gewährleistet.

Zur Zeit werden jährlich ca. 13000 Narkosen in 10 OP-Sälen und diversen Außenbereichen durchgeführt, wobei der Anteil regional-anästhesiologischer Vorgehensweisen stetig zunimmt und zur Zeit ca.18% beträgt. Das Altersspektrum der Patienten ist groß und reicht vom Frühgeborenem bis zum Patienten im hohen Alter. Zudem werden entsprechend häufig Anästhesieverfahren bei multimorbiden und schwerstverletzten Patienten durchgeführt

Alle allgemein-, kombinations- und regional-anästhesiologischen Methoden werden durch neustes Monitoring überwacht. Hohe Blutverluste bei großen operativen Eingriffen können durch maschinelle Autotransfusionen kompensiert werden, so dass Blutkonserven eingespart werden können. Im Rahmen von gefäß- und neurochirurgischen Eingriffen steht ein entsprechendes Neuromonitoring zur Verfügung. Regionalänasthesiologische Verfahren werden konsequent unter sonographischer Überwachung durchgeführt.

Im Rahmen der Allgemeinanästhesie werden sämtliche Methoden der Atemwegssicherung angewendet. So kommt neben der klassischen Masken- oder Intubationsnarkose immer häufiger der Einsatz einer Larynxmaske zu Tragen. Der erwartete- oder unerwartet schwierige Atemweg kann durch eine Vielzahl an vorgehaltenen technischen Hilfsmitteln gesichert werden. Die Anästhesien werden nach Einleitung entweder durch moderne Narkosegase oder intravenös fortgeführt.

Bei allen Patienten unabhängig von der Länge des Eingriffs kommt ein modernes Wärme-Management zur Anwendung.

Im Institut für Anästhesiologie kommen mit großer Routine rückenmarknahe Verfahren zur Anwendung. Epidurale-Katheter-Anlagen im lumbalen sowie thorakalen Abschnitt der Wirbelsäule werden regelmäßig im Bereich der Geburtshilfe sowie bei großen thorako-abdominellen Eingriffen durchgeführt. Bei den in hoher Anzahl durchgeführten Kaiserschnitten ist die Spinalanästhesie das etablierte Verfahren.

In den Aufwachräumen des Institutes für Anästhesie werden alle Patienten nach ihren Eingriffen durch erfahrenes Personal überwacht und behandelt, bevor sie verlegt werden.

Vor den geplanten Operationen findet ein Aufklärungsgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt in der Prämedikationsambulanz statt, in dem der Patient über die Narkose, den Ablauf und möglichen Risiken ausführlich informiert wird. Zur Erhaltung und stetigen Verbesserung der Patientensicherheit finden regelmäßig Fortbildungen   für alle Mitarbeiter des Institutes für Anästhesie statt.

Unter realen Arbeitsbedingungen werden mithilfe eines modernen Patientensimulators mögliche Zwischenfallszenarien simuliert und trainiert. In einem Berichtssystem für kritische Zwischenfälle (CIRS) werden dramatische Ereignisse und Beinah-Zwischenfälle aufgearbeitet.

Sollten sie demnächst unsere Dienste benötigen und sie noch Fragen zu unserer Arbeit haben, zögern sie nicht, einen unserer Mitarbeiter zu fragen.

Ihr Team des Instituts für Anästhesie und operative Intensivmedizin