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Stationäre Behandlung


Die Entscheidung und die Behandlungsziele für eine stationäre Behandlung werden in aller Regel ambulant vorbereitet, es sei denn, es handelt sich um einen akuten Notfall. Eine stationäre Aufnahme ist nicht "die letzte Möglichkeit" für die betroffenen Kinder bzw. Jugendlichen, sondern der erste Schritt der Familie zum Abschied von alten Gewohnheiten und unerwünschten Verhaltensweisen. Die Behandlung dient dazu, sich vom Unerwünschten zu lösen und das Bessere auszuprobieren. Sie ist keine Niederlage, sondern der mutige Aufbruch zu einer neuen Zukunft.

Während der stationären Behandlung findet eine intensivierte Familientherapie statt. Sie wird durch das soziale Lernen in einer Gruppe von 10 bis 12 Kindern bzw. Jugendlichen ergänzt. Auch die kreative Arbeit (Heilpädagogik, Ergotherapie, Bewegung) spielt eine wesentliche Rolle, denn Menschen nehmen nicht nur über das gesprochene Wort, sondern auch über gemeinsames Handeln Beziehungen auf. Die Kinder bzw. Jugendlichen werden zudem beschult.

Die Patientenfamilien werden während der gesamten Behandlung von fallverantwortlichen Therapeuten und Bezugsbetreuern begleitet, die sich um einen regen Austausch mit den auch während der Behandlung voll verantwortlichen Sorgeberechtigten kümmern.

  • In der Tagesklinik werden die Kinder (bis 14 Jahre) werktags zwischen 8.30 Uhr und 16.30 Uhr behandelt. Die täglichen Fahrten und die Kosten übernimmt die Krankenkasse. Teilweise besuchen die Kinder zuerst die Heimatschule, bevor sie mittags in unsere Klinik kommen.

  • Vollstationär behandelte Jugendliche (in der Regel ab 14 Jahre) übernachten in unserer Klinik. Die Jugendlichen werden möglichst am Wochenende beurlaubt, damit die Familie Erlerntes ausprobieren kann und die jungen Menschen rasch in ihr familiäres und soziales Umfeld wieder eingegliedert werden können.

  • Dauer der Behandlung: Geht es um eine kurze Krise bei sonst normaler Entwicklung, dann sind meist wenige ambulante Sitzungen oder eine tageweise stationäre Aufnahme sinnvoll. Kinder oder Jugendliche mit chronischen Fehlentwicklungen oder Störungen werden teilweise über mehrere Monate behandelt, und Eltern, Schule, Jugendamt und Klinik müssen gut zusammen arbeiten, um grundlegende Strukturen zu verbessern oder wieder herzustellen.

  • Kosten der Behandlung: Die Behandlung ist für die Familie STETS KOSTENFREI, wenn Sie uns die Versicherungskarte und ggf. einen Einweisungsschein Ihres Haus- oder Kinderarztes mitbringen. Auch Praxisgebühren werden für Kinder und Jugendliche nicht erhoben.

  • Eltern stationär behandelter Kinder oder Jugendlicher können auf Wunsch kostenfrei mit aufgenommen werden oder besuchsweise bei uns übernachten. In unserem Elternzentrum können sich Eltern treffen und fortbilden.

 

 

Kontakt

AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Chefarztsekretariat
Brigitte Resert

Verdener Straße 200
27356 Rotenburg-Unterstedt
T (04261) 77-64 02
F (04261) 77-64 05
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IHR ANSPRECHPARTNER

Dr. med. Dipl.-Psych. Bernhard Prankel

Dr. med. Dipl.-Psych. Bernhard Prankel (CV)

Chefarzt